Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt

22. März 2002 – O. J.


Vorfall

Auf dem Weg zur Arbeit werden O. J. und ein Bekannter von mehreren Polizeibeamten angehalten und zur Kontrolle ihrer Personalpapiere aufgefordert. O. J., der seinen Pass nicht bei sich trägt, kann durch seinen Sozialversicherungsausweis seine Identität nachweisen. Trotzdem fordern die Beamten ihn auf, in ihrem Mannschaftswagen Fotoaufnahmen von sich machen zu lassen. O. J. verweigert diese Aufforderung und hält sich am Türrahmen des Fahrzeugs fest. Daraufhin schlägt ein Beamter die Tür zu und verletzt O. J. dabei an der rechten Hand. Weiterlesen …

März 22, 2002 | Chronik | Keine Kommentare 

6. März 2002 – T. B.


Vorfall

Auf dem Weg zu einem Jugendclub fällt T. B., der mit einem Freund unterwegs ist, ein offensichtlich stark betrunkener Mann auf. Da dieser mehrmals zu Boden fällt und auch mit Hilfe T. B.s nicht weitergehen kann, bitten die beiden jungen Männer Passanten, die die Situation beobachtet haben, die Polizei und Feuerwehr zu Hilfe zu holen. Kurze Zeit später treffen drei Kripobeamte ein. Einer von ihnen bemerkt, dass T. B. die Brieftasche des Mannes in der Hand hält; dass diesem sein Geldbeutel sowie seine Brille zuvor aus der Tasche gefallen waren und T. B. diese lediglich aufgehoben hatte, um sie ihm zurückzugeben, fällt dem Beamten nicht auf. Stattdessen vermuten sie einen Diebstahl und fordern Verstärkung an, die wenige Minuten später eintrifft. Weiterlesen …

März 6, 2002 | Chronik | Keine Kommentare 

3. März 2002 – W. K.


Vorfall

Am 3. März alarmieren Anwohner wegen vermeintlicher Ruhestörung die Polizei. Die benachrichtigten Beamten suchen W. K. auf und überzeugen sich von der Zimmerlautstärke in dessen Räumen. Dann verlassen sie die Wohnung. W. K. möchte den Mieter, den er hinter dem Anruf vermutet, für sein Verhalten zur Rede stellen und begibt sich aus diesem Grund zu dessen Wohnung. Als die abrückenden Beamten Klopfgeräusche vernehmen, kehren sie in die Wohnung W. K.s zurück und weisen diesen an, sie zu begleiten. W. K. aber weigert sich, woraufhin es zu einem Wortwechsel kommt, in dessen Folge die Beamten Verstärkung anfordern. Weiterlesen …

März 3, 2002 | Chronik | Keine Kommentare