Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt

14. Juli 2003 – G. S.


Vorfall

Am Abend des 14. Juli 2004 ist G. S. mit ihrem Kleinbus in Berlin-Wilmersdorf unterwegs. Während der Fahrt unternimmt sie einen schnellen und kurzen Spurenwechsel, der einen hinter ihrem Fahrzeug fahrenden BVG-Bus zu einer abrupten Bremsung zwingt. Obwohl es keinen Zusammenstoß gibt, fährt G. S. an den Straßenrand, um mit dem Busfahrer zu sprechen. Dieser alarmiert sofort die Polizei. Ein Fahrgast, der nach eigenen Angaben durch die Bremsung verletzt worden ist, beschimpft G. S. ausländerfeindlich. Weiterlesen …

Juli 14, 2003 | Chronik | Keine Kommentare 

5. Juli 2003 – M. B.


Vorfall

M. B. ist am Morgen des 5. Juli 2003 in Begleitung seines Freundes J. L. nach einer langen Diskonacht auf dem Weg nach Hause. Die beiden jungen Männer wollen vom Berliner Ostbahnhof aus nach Hause fahren. Da M. B. angetrunken ist, versucht J. L. nun mit Hilfe eines Stadtplanes die richtige Bahnverbindung zu finden. Nach einigen Minuten bemerkt er, dass M. B., den er in der Nähe der Bahnhofstreppen zurückgelassen hatte, von zwei Polizeibeamten angesprochen wird. Er geht zu ihnen und erklärt, da er nicht gut deutsch spricht, in englischer Sprache die Situation. Die Beamten verlangen seine Personalien, aber J. L. führt sie nicht bei sich. Weiterlesen …

Juli 5, 2003 | Chronik | Keine Kommentare