Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt

29. April 2005 – P. V.


Vorfall

Am Abend des 29. April 2005 ist P. V. gemeinsam mit seinen Eltern zu Hause. Sein älterer Bruder ist zusammen mit seinem Zwillingsbruder ausgegangen. Die Familie geht früh zu Bett. P. V. schläft schon einige Zeit, da wird er plötzlich durch einen ohrenbetäubenden Lärm geweckt. Bevor er sich orientieren kann dringen bewaffnete und maskierte Männer in sein Zimmer ein und beginnen in der Dunkelheit mit Fäusten auf ihn einzuschlagen. P. V. blutet stark. Ein Beamter hält ihm den Mund zu, damit er nicht schreien kann. P. V. glaubt, er müsse ersticken. Schließlich lassen die Beamten von ihm ab, werfen ihn zu Boden und machen Licht. Weiterlesen …

April 29, 2005 | Chronik | Keine Kommentare 

21. April 2005 – B. S.


Vorfall

Am Abend des 21. April 2005 ist B. S. gemeinsam mit seiner Mutter auf dem Weg von Hamburg nach Berlin. Sie befinden sich in einem IC-Zug der Deutschen Bahn und haben Sitzplätze in einem separaten Abteil. Ihre Fahrt verläuft normal und ruhig bis einige Stationen nach dem Halt in Hamburg eine Gruppe von 20 – 30 jungen Neonazis in den Zug zusteigt, mit Parolen wie „Deutschland den Deutschen – Ausländer raus!“ den Korridor entlanglaufen und im Vorbeigehen die einzelnen Abteiltüren aufreißen. Weiterlesen …

April 21, 2005 | Chronik | Keine Kommentare