Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt

21. Juli 2005 – R. G.


Vorfall

Frau G. ist am Nachmittag zusammen mit einer Freundin mit der Berliner U-Bahn unterwegs. An der Station „Westhafen“ steigen zwei Zivilkontrolleure (ein Mann und eine Frau) zu und kontrollieren die Fahrgäste. Frau G. hat zwar ein gültiges Sozialmonatsticket, hatte es aber versäumt ihre Nummer darauf einzutragen. R. G. wird deshalb am U-Bahnhof „Amrumer Straße“ rausgebeten. Auch ihre Freundin verlässt die U-Bahn. Auf dem Bahnsteig erinnert sich Frau G., dass ihr eine Freundin, die kurz zuvor noch mit ihr zusammen in der U-Bahn gefahren ist, ihren gültigen Einzelfahrschein überlassen hatte. Den zeigt sie nun vor. Trotzdem bitten die Zivilkontrolleure sie in das BVG-Häuschen. Der Kontrolleur hält in dieser Situation ihr Sozialticket, die Kontrolleurin ihren Fahrschein in den Händen. Weiterlesen …

Juli 21, 2005 | Chronik | Keine Kommentare