26. März 2007 – G. E.
Vorfall
Am 26. März 2007 befindet sich G. E. gemeinsam mit seinem Sohn im Eingangsbereich des Virchowklinikums in Berlin-Wedding, um dort einen Bekannten zu besuchen. Völlig unvermittelt werden die beiden Männer von hinten durch 6 – 7 Männer angegriffen. Der Sohn G. E.s wird gegen die Wand gestoßen, G. E. selbst auf den Boden geworfen und derart brutal mit Fäusten geschlagen und Füßen getreten, dass er Todesangst bekommt. Völlig in Panik ruft G. E. nach Hilfe und der Polizei. Nun geben sich die Angreifer als Polizeibeamte zu erkennen und kontrollieren die Personalien der beiden Männer. Es stellt sich heraus, dass die Polizisten G. E. und seinen Sohn mit zwei gesuchten Personen verwechselt haben. Völlig fassungslos über den menschunwürdigen Umgang mit seiner Person erbittet G. E. die Personalnummern der Angreifer, die ihm allerdings mit der Bemerkung, er könne doch Anzeige erstatten, verweigert werden. Später eintreffende Polizeibeamte, die sich die Situation von G. E. schildern lassen bemerken zum Sachverhalt: „Sind das Psychopaten? Wie kann man einen 64-jährigen Mann im Krankenhaus zusammenschlagen?“
Weiterführende Informationen
G. E. trägt mehrere schwere Schwellungen und Hämatome am ganzen Körper davon. Er hat noch Wochen nach dem Vorfall Kopfschmerzen und leidet seit dem Angriff an einer depressiven Störung.
Rassistische Motivation
unterstellte Herkunft
Strafrechtlicher Verlauf
Die Rechtsanwälte G. E.s prüfen Rechtmittel. G. E. selbst verfasst einen Brief zu dem Vorfall an den Präsidenten des Abgeordnetenhauses Walter Momper.
(vgl. Akte ReachOut: Gedächtnisprotokoll G.E.s, Schreiben an den Präsidenten des Berliner Abgeordnetenhauses, ärztliche Atteste)
