Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt

31. Dezember 2008 – K. U.


Vorfall

K.U. ist in der Silvesternacht mit seinen Freunden unterwegs. Sie haben am Tag zuvor eine große Menge Knallkörper ohne Schwierigkeiten in einem Laden kaufen können und sind jetzt auf dem Weg zum Kottbusser Tor. Sie wollen gemeinsam mit den vielen anderen Menschen das neue Jahr begrüßen. Plötzlich werden sie von mehreren Polizeibeamten gestoppt und aufgefordert ihre mitgeführte Tasche zu öffnen. Die Beamten stellen fest, dass einige der mitgeführten Knallkörper dem Waffengesetz unterliegen und konfiszieren aus diesem Grunde die gesamte Tasche.

Weiterführende Informationen

K.U. sagt später aus, dass vor Ort ein Sicherheitsprotokoll erstellt worden sei, aus dem hervorginge, dass die mitgeführte Tasche zusätzlich gesichert worden war und auch die Knallkörper für den Transport sachgemäß verpackt gewesen wären. Dieses Sicherheitsprotokoll existierte nach Aussagen der Beamten nicht.

Rassistische Motivation

unterstellte Herkunft

Strafrechtlicher Verlauf

Die Beamten erstatten Strafanzeige gegen K.U. und seine Freunde wegen

(vgl. Akte ReachOut: Akten der anwaltschaftlichen Vertretung)

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