“The colour of guilt and innocence” – racial profiling im Rahmen polizeilicher Personenkontrollen
S-Bahnhof Friedrichstraße, Berlin: eine Gruppe von vier jungen Männern läuft die Rolltreppe hoch. Die Männer sind Teilnehmer eines Freiwilligendienstes und kommen aus Südamerika. Einer der Männer, D. L., ruft den anderen auf spanisch zu, dass sie sich mehr beeilen sollen, um den Zug zu erreichen. Plötzlich wird er durch vier PolizeibeamtInnen und einen Sicherheitsangestellten angehalten und aufgefordert, sich auszuweisen. Ihm wird erklärt, dass er als potentieller Terrorist verdächtigt werde. Weiterlesen…
04. Januar 2010 – E. L.
Vorfall
Am Abend des 04. Januar ist E.L. in der Lausitzer Straße in Berlin Kreuzberg unterwegs. Er kommt von einer Geburtstagsfeier und ist auf dem Weg nach Hause. An einem Kiosk hält er an, um Tabak zu kaufen. Kurz vor einer Bushaltestelle wird er von Männern in Zivil gestoppt, die sich als Polizeibeamte zu erkennen geben, ohne sich jedoch auszuweisen. Ohne eine Erklärung fordern sie ihn auf, sie zu ihrem Dienstwagen zu begleiten, wo er durchsucht wird. Weiterlesen…
03. Januar 2010 – Q. A.
Vorfall
Am Abend des 03. Januar ist Q.A. in der Wiener Straße in Berlin Kreuzberg unterwegs. Als Personen in Zivil auf ihn zutreten, die sich als Polizeibeamte zu erkennen geben und nach seinen Ausweispapieren verlangen. Q.A. zeigt seine Aufenthaltsdokumente. Die Beamten fordern ihn auf sich auf den Boden zu legen, was Q.A. aber verneint, da Schnee und Eis liegt. Die Beamten treten ihm daraufhin in die Knie, Q.A. fällt in den Schnee und ein Beamter presst sein Knie in dessen Rippen. Weiterlesen…
