Wie in Zeiten des “islamistischen Terrorverdachts” rassistische Polizeigewalt legitimiert wird
Am Samstagvormittag, den 27.11.2010 trafen sich KOP-Aktivist_innen am Berliner Hauptbahnhof, um das Verhalten der Bundespolizei in Zeiten des proklamierten Terrorverdachts gegen “arabisch oder eine andere Fremdsprache” sprechende Menschen zu beobachten. Das Verhalten der Polizei war erschreckend beruhigend: je zwei in kugelsichere Westen verpackte, schwerbewaffnete Beamte patrouillierten vor den Eingängen des Hauptbahnhofs. Die meiste Zeit erteilten sie verirrten Bahnhofsbesuchern Wegauskünfte. Mit welcher Selbstverständlichkeit diese Bahnhofsbesucher auf die schwerbewaffneten Polizeibeamten zu gingen, verdeutlicht das große Vertrauen, das die Polizist_innen in der (weißen, nicht-muslimischen) Öffentlichkeit genießen. Weiterlesen …
