B.Z.: Als sie mit Karte zahlen wollte. Rassismus-Skandal an Berliner Rossmann-Kasse

B.Z.: Als sie mit Karte zahlen wollte. Rassismus-Skandal an Berliner Rossmann-Kasse

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12. Juni 2020 / Isabel Herwig, Ole Kröning und Mailin Modrack

Als Betrügerin gebrandmarkt, weil sie schwarz ist! Ein Fall von Diskriminierung in einer Berliner Rossmann-Filiale wirft kein gutes Licht auf Deutschlands zweitgrößte Drogeriemarktkette.

Der unglaubliche Fall: Eine Frau (24) wird wegen ihrer Hautfarbe von einer Mitarbeiterin beleidigt. Als sie die Polizei zu Hilfe holt, wird sie von einem Beamten auch noch als Lügnerin verunglimpft.

Dienstag, 17.25 Uhr: Vanessa H. steht mit ihrem kleinen Sohn Idris (4) und ihrer Freundin Céleste K. (22) an der Kasse bei Rossmann am Tauentzien (Charlottenburg). Die gebürtige Berlinerin (sie trägt einen typischen deutschen Nachnamen, den die B.Z. aus Sicherheitsgründen abkürzt) hat Nagellack, Tampons und zwei Packungen Reiswaffeln auf das Band gelegt, die dafür fälligen 14,20 Euro bezahlt sie mit einer EC-Karte. Sie muss den Beleg unterschreiben. weiterlesen