Soli vom Fass für KOP im Möbel Olfe am 7. August ab 20:00

Soli vom Fass für KOP im Möbel Olfe am 7. August ab 20:00

Solidarität vom Fass im Möbel Olfe

Ort: MÖBEL-OLFE, Reichenberger Str. 177, 10999 Berlin Kreuzberg
Zeit: 7. August 2017 ab 20:00 Uhr

Wir von KOP möchten euch auf unsere bevorstehende Soli-Veranstaltung aufmerksam machen. Wir freuen uns, wenn ihr diese Einladung verbreitet, eure Freund*innen einladet und zahlreich erscheint, um mit uns einen schönen Abend zu verbringen, an dem wir uns gegenseitig informieren, austauschen und quatschen können.
Die Einnahmen gehen an unseren Rechtshilfond, der nach einigen Verfahren, die wir in letzter Zeit unterstützt haben, dringend gefüllt werden muss.

Ab 20:00 Uhr Buchvorstellung: "Alltäglicher Ausnahmezustand - Institutioneller Rassismus in deutschen Strafverfolgungsbehörden"
im Anschluss: Bar und Tresen bei Bier, Cocktails und mehr. Dazu Musik von Jacky Jackpot (pssst/ pralinen - Hip Hop&mehr) & DJ Schapur (NDW, Punk, New Wave)

Zum Buch:
Seit einigen Jahren taucht der Begriff „Racial Profiling“ immer häufiger in der öffentlichen Debatte auf. Zumeist wird darunter eine diskriminierende Kontrollpraxis der Polizei etwa in Zügen verstanden. Ausgeblendet bleiben jedoch die zugrunde liegenden gesellschaftlichen Macht- und Herrschaftsverhältnisse. Das Buch verbindet erstmals für den deutschen Kontext aktivistische und wissenschaftliche Perspektiven auf Rassismus in Polizei und Justiz. Es bezieht Position gegen eine verkürzte Debatte über „Racial Profiling“. Die einzelnen Beiträge geben einen Einblick in die Arbeit der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP), beleuchten Aspekte rassistischer Kriminalisierung und rufen zu Widerstand auf. Der Fokus liegt dabei auf Deutschland, aber auch Entwicklungen in Kanada und in Großbritannien werden einbezogen.

Herausgeber:
Herausgeber ist die Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP). KOP ist eine Gruppe von Aktivist_innen, die sich seit 2002 für Betroffene rassistischer Polizeigewalt einsetzt. KOP organisiert einen Rechtshilfefonds, dokumentiert rassistische Polizeiübergriffe, begleitet Gerichtsprozesse und zeigt Präsenz auf der Straße.