Kampagne für Opfer
rassistischer Polizeigewalt

taz.de: Polizeigewalt in den Vereinigten Staaten. Freie Hand für die Cops

taz.de: Polizeigewalt in den Vereinigten Staaten. Freie Hand für die Cops

https://taz.de/Polizeigewalt-in-den-Vereinigten-Staaten/!5403493/
4. 5. 2017 | Dorothea Hahn

Die Öffentlichkeit in den USA bleibt bei ungeklärten Todesfällen wachsam. Trumps Justizminister scheint etwas dagegen zu haben.
NEW YORK taz | Jordan Edwards war 15 und auf dem Heimweg von einer Party, als ein Polizist ihn am Samstag in Balch Springs, einem Vorort von Dallas, Texas, mit einem Kopfschuss tötete. Der Gymnasiast war mit zwei Brüdern und einem Freund im Auto unterwegs. Die Jugendlichen hatten – das ist bei einem solchen Ereignis in den USA ein wichtiges Detail – keine Waffen, sie waren nicht betrunken, sie fuhren nicht zu schnell und sie zeigten keine Aggressivität gegenüber der Polizei. „Jordans Geschwister haben ihren besten Freund verloren“, erklärten die trauernden Eltern Charmaine und Odell Edwards. Sie baten auch darum, keine Demonstrationen in ihrem Namen abzuhalten. weiterlesen