Wir gedenken Hussam Fadl. Erschossen am 27. September 2016 von Berliner Polizisten.

Wir gedenken Hussam Fadl. Erschossen am 27. September 2016 von Berliner Polizisten.

„Ich weiß jetzt mehr als je zuvor: niemals aufgeben, niemals die Hoffnung aufgeben" (Zaman Gate, Witwe von Hussam Fadl)

Am 27.9.2016 wurde Hussam Fadl, Flüchtling aus dem Irak, bei einem Polizeieinsatz auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft in Berlin von hinten erschossen. Den Angaben der Berliner Polizei zufolge sei Hussam Fadl zum Zeitpunkt seines Todes mit einem Messer bewaffnet gewesen und seine Erschießung aus Notwehr erfolgt. Dieser Darstellung folgend stellte die Berliner Staatsanwaltschaft im Mai 2017 und die Generalstaatsanwaltschaft Berlin im September 2017 die Ermittlungen mit Verweis auf Notwehr und Nothilfe ein.

Die Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt fordert:
* Lückenlose Aufklärung der Erschießung von Hussam Fadl!
* Anklageerhebung der Staatsanwaltschaft und ein Strafverfahren gegen die Polizeibeamten, die auf Hussam Fadl geschossen haben!
* Die sofortige Suspendierung der beschuldigten Polizisten!

Pressekontakt: Biplab Basu | Mail: biplab_basu@reachoutberlin.de |Telefon: 01795441790