Woche der rassistischen und tödlichen Polizeigewalt in Deutschland

Deutsche Polizist*innen haben zwischen dem 2. und 8. August 2022 in Frankfurt, Köln, Oer Erkenschwick (Kreis Recklinghausen) und Dortmund vier Menschen getötet, die sich in psychischen oder sozialer Notlage befunden haben. Sie waren:

  • ein 23-Jähriger wohnungsloser Mann im Bahnhofsviertel von Frankfurt a.M.
  • Jozef Berditchevski aus Köln
  • ein 39-Jähriger im westfälischen Oer Erkenschwick (Kreis Recklinghausen)
  • der erst 16-jährige Mouhamed Lamine D. aus Dortmund

Alle wurden durch Polizei und Medien im nachhinein kriminalisiert, um dieses brutale vorgehen der beteiligten Polizist*innen scheinbar zu rechtfertigen. Die Wut und das Entsetzen über diese, von vielen als Morde betrachteten Taten sind allerdings hoch, genauso wie das Unverständnis, dass nun z.B. die Polizei Dortmund über die Ereignisse im  Kreis Recklinghausen ermitteln soll und umgekehrt.

In verschiedenen Städten gingen am vergangenen Montag Menschen in Protest gegen die tödliche und rassistische Polizei auf die Straße, so auch in Berlin. Am Kreuzberger Oranienplatz versammelten sich ca. 200 Menschen um das Denkmal für die Opfer rasssistischer Gewalt. Im Beitrag könnt ihr die Reden hören, die dort gehalten wurden.

Freie Radios
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Blog
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