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SUMMARY:"Polizeistaat? Nicht mit uns. Polizeigewalt laut bekämpfen!"
DESCRIPTION:Einladung zur Veranstaltung „Polizeistaat? Nicht mit uns. Polizeigewalt laut bekämpfen!“\n\n\n  \nLiebe alle\,\n\n \nwir möchten euch herzlich am Sonntag\, den 15.03.2026 um 17:00 Uhr zu unserer Veranstaltung „Polizeistaat? Nicht mit uns. Polizeigewalt laut bekämpfen!“ einladen.\n\n \nDenn während Sozialleistungen gekürzt\, Meinungs- und Versammlungsfreiheit eingeschränkt und Menschen massenhaft abgeschoben werden\, rüstet der Staat weiter auf: Brutale Polizeigewalt wird legitimiert\, Videoüberwachung und KI-gestützte Datenanalyse ausgebaut\, der finale „Rettungs“schuss eingeführt und neue Repressionsinstrumente installiert. Kriminalisierung\, Kontrolle und autoritäre Umstrukturierung schreiten voran – doch wir sagen: Nicht mit uns!\n\n \nDaher lasst uns vernetzen\, austauschen\, bei leckerem Essen beisammen sein und uns organisieren.\n\n \nWann? 15.03 2026\, 17:00 – 22:00 Uhr \nWo? Nachbarschaftshaus Urbanstr.\, Urbanstraße 21\, 10961\n\n \nDer Veranstaltungsort ist barrierefrei.\n\n \nZu Beginn gibt es eine kurze Einführung zum Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetz (ASOG) und zur Erweiterung der Befugnisse der Polizei. Dabei wird erklärt\, was sich konkret geändert hat und was das für uns im Alltag bedeutet.\n\n \nDanach wird es zu Iftar und gemeinsamen Beisammensein Essen von Thai Sisters geben.\n\n \nAb ca. 18:45 Uhr starten wir mit 3 parallelen Austauschräumen\, bei denen wir uns gemeinsam vertiefter mit Themen auseinandersetzen können:\n\n \n1. Austauschraum: Was tun als betroffene Person von rassistischer Polizeigewalt?\n2. Austauschraum: Wie politisch und rechtlich gegen ASOG vorgehen?\n3. Austauschraum: KI und Überwachung im öffentlichen Raum. Wie Gegenstrategien entwickeln?\n\n \nDie Veranstaltung ist kostenlos und wird auf Deutsch stattfinden. Bei Bedarf kümmern wir uns um eine englische Flüsterübersetzung.\n\n \nZum Ausklang wird es Musik von Tausi (@souljahsista_berlin) geben sowie die Möglichkeit\, das Bündnis „Polizei im Nacken – Kniefixierung verbieten“ und KOP kennenzulernen.\n\n \nWir freuen uns auf euch!\n\n \nBündnis „Polizei im Nacken – Kniefixierung verbieten“ und KOP
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SUMMARY:Youth is not a crime! Stoppt die Kriminalisierung Jugendlicher 13.12. neben dem Colab im Görlitzer Park
DESCRIPTION:13.12. ab 17:00 Uhr \nneben dem Colab im Görlitzer Park \nBerichte von Jugendlichen die von Polizei rassistisch festgehalten\, schikaniert und kontrolliert werden sind uns allen längst bekannt. Muslimische Jugendliche werden als Terroristen beleidigt\, ihnen wird der Zugang zum Schwimmbad verwehrt. Das Video von dem 11-jährigen Kind\, das während einer palästina-solidarischen Kundgebung von der Polizei gejagt und abgeführt wurde\, ist viral gegangen. Rassistische Gewalt an Jugendlichen ist allgegenwärtig! \nDas nehmen wir nicht hin! Kommt zur Kundgebung und lasst uns gemeinsam mit Reden und Musik darauf aufmerksam machen und dem Thema eine Bühne geben!
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SUMMARY:Kundgebung Hussam Fadhil  8. Todestag am 27.09.2024 in Moabit
DESCRIPTION:Berlin\, 23.09.2024 \nWann? 27. September 2024 um 17h \nWo? Kruppstr. 16; 10557 Berlin \n„Ich weiß jetzt mehr als je zuvor: niemals aufgeben\, niemals die Hoffnung aufgeben“(Zaman Gatea\, Witwe von Hussam Fadhil) \nHussam Fadhil wurde am 27.09.2016 von Polizist:innen von hinten erschossen. Die Berliner Staatsanwaltschaft hat im Mai 2017 die Generalstaatsanwaltschaft Berlin im September 2017\, die Ermittlungen eingestellt. Am 17.01.2022 wurde eine Verfassungsbeschwerde von eingereicht; 2 Jahre später\, am 24. August 2023\, wurde dieser Verfassungsbeschwerde stattgegeben. Nun muss das Kammergericht weiter prüfen\, ob das Strafverfahren gegen die Polizei wieder aufgenommen werden muss. \nParallel wurde jedoch am 17.04.2024 die Klage und die Forderung nach Schmerzensgeld beim Zivilgericht abgewiesen. \nSeit 8 Jahren kämpft die Familie unermüdlich darum\, dass die beteiligten Polizeibeamt:innen zur Rechenschaft gezogen werden. Wir wollen mit einer Kundgebung am 27.09.2024 an seinen 8. Todestag gedenken und gemeinsam unsere Forderungen laut werden lassen! \nDie Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt fordert:\n \n\n\nLückenlose Aufklärung der Erschießung von Hussam Fadhil! \n\n\nAnklageerhebung der Staatsanwaltschaft und ein Strafverfahren gegen die Polizeibeamt:innen\, die auf Hussam Fadhil geschossen haben! \n\n\nDie sofortige Suspendierung der beschuldigten Polizist:innen! \n\n\nKommt zur Kundgebung und lasst uns gemeinsam mit der Familie und in Gedenken an Hussam Fadhil von der Polizei\, Justiz und Politik Gerechtigkeit und Konsequenzen fordern und dass die Familie die Ihnen zustehenden Entschädigungen erhält! Auf der Kundgebung wird es Redebeiträge der Familie und der Anwält:innen geben. \nKontakt: \nParto Tavangar \nparto_tavangar@reachoutberlin.de \n0176/95155948
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SUMMARY:Einladung zur Veranstaltung des   "GoFilmThePolice" Bündnisses  am Internationalen Tag gegen Polizeigewalt
DESCRIPTION:Berlin\, 28. Februar 2024 \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nWir möchten Euch herzlich zu unserer Abschlussveranstaltung der Kampagne “Go Film The Police” am 15. März 2024\, dem Internationalen Tag gegen Polizeigewalt\, einladen. An diesem Tag wollen wir diskutieren\, informieren\, uns vernetzen und gemeinsam mit Euch darüber sprechen\, wie wir uns auch weiterhin gegen die Brutalität der Polizei organisieren können.\nWann? 15. März 2024\, 18:00 – 22:00 Uhr \nWo? im Nachbarschaftshaus Urbanstraße 21\, 10961 Berlin \nUm 18:30h wird es Essen von International Women* Space geben. Danach wird das Bündnis kurz vorgestellt und ein Blick zurück auf unsere Organisierung geworfen. \nAb 19:30h starten wir mit 4 Thementischen\, an denen ihr euch informieren und gemeinsam mit uns diskutieren könnt über:\n1. Rechtslage GoFilmthePolice: Was darf ich\, was darf ich nicht beim Filmen? \n2. Wie können wir besser mobilisieren und uns besser organisieren? Was braucht es für kontinuierliche Bündnis- und Vernetzungsarbeit? \n3. Jenseits von Polizei und Strafen. Was macht uns sicher? \n4. Wie kann die Kampagne ggf. weitergeführt werden? \nEs wird einen Ausklang geben mit Poetry Slam von Deniz Torlak und Ann von International Women* Space und Musik. \nDer Veranstaltungsort ist barrierefrei und die Veranstaltung kostenlos. Sie wird auf Deutsch stattfinden\, jedoch kümmern wir uns bei Bedarf um eine Übersetzung. Das Essen wird von International Women* Space organisiert. Im Anschluss habt Ihr die Möglichkeit\, ins Gespräch mit dem Bündnis zu kommen. \nDamit wir besser planen können\, wäre es hilfreich\, wenn ihr euch hier anmeldet. Eine Teilnahme ist aber auch ohne Anmeldung möglich!  \nWir freuen uns auf Euch! \nSolidarische Grüße \nBündnis “Go Film The Police”  \nhttps://www.gofilmthepolice.de \nKontakt: \nMatthias Monroy \n0177 4228993 \n 
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SUMMARY:Plötzlich ist das Kind weg - Rassismus bei Inobhutnahmen durch das Jugendamt
DESCRIPTION:Veranstaltungsreihe:\n17. Nov 2023\, 17-20 Uhr: Vortrag + Panel-Diskussion\nFranz-Mehring Platz 1\, Seminarraum 1\, 10243 Berlin (barrierefrei zugänglich) \n18. Nov 2023\, 11-14 Uhr: Workshops für Empowerment und Widerstandsstrategien\nAquarium am Südblock\, Skalitzer Straße 6\, 10999 Berlin (barrierefrei zugänglich) \nBerlin\, den 13.11.2023 \nUnter dem Titel „Rassismus bei Inobhutnahmen“ veranstalten und\norganisieren die Initiativen und Projekte Frauenkreise\, Space2groW\, United Refugee Rights\nMovement Karlsruhe (URRM e.V. Karlsruhe)\, ReachOut und KOP Berlin am\n17. und 18. November 2023 in Berlin eine zweitägige Veranstaltungsreihe. Diese baut auf einer\nKonferenz im März 2023 auf\, die im Rahmen der Projektarbeit von Frauenkreise und Space2groW\nstattfand und sich ebenfalls mit rassistischen Praktiken und damit verbundenem Kindesentzug\ndurch das Jugendamt befasste.\nDie Veranstaltungsreihe „Rassismus bei Inobhutnahmen“ setzt den Fokus auf BIPoC Mütter\,\ninsbesondere Geflüchtete Mütter\, die häufig von institutionellem Rassismus betroffen sind und\nGefahr laufen\, dass ihnen ihre Kinder durch das Jugendamt entzogen werden. Die Ursachen\nhierfür reichen von mangelnder Fortbildung und Sensibilisierung von Jugendamt-Mitarbeiter*innen\nüber rassistische Einstellungen bis hin zu strukturellen Mängeln. Diese Ungerechtigkeit stellt nicht\nnur eine Verletzung des Kindeswohls dar\, sondern auch eine Form institutioneller Gewalt\ngegenüber Frauen*.\nDer Auftakt der Veranstaltungsreihe am 17. November widmet sich dem Thema institutioneller\nRassismus sowie Rassismus bei Inobhutnahmen. Einen thematischen Einstieg sowie Input hierzu\nleisten Vertreter*innen der Initiativen URRM e.V. Karlsruhe und ReachOut. In einer\nanschließenden Panel-Diskussion erhalten Expert*innen von Berliner Beratungsstellen Raum\, ihre\nErfahrungen und Einschätzungen zu teilen und aufzuklären.\nAm 18. November stehen Betroffene und Unterstützer*innen im Fokus: In zwei Workshops werden\nEmpowerment- und Widerstandsstrategien sowie Formen der Selbstorganisierung erarbeitet und\nRaum für Vernetzung geboten.\nDie gesamte Veranstaltungsreihe ist für Besucher- und Teilnehmer*innen kostenlos.\nDie Organisator*innen laden die Berliner Zivilgesellschaft\, Politik\, Verwaltung\, Akademie und\nMedienschaffende herzlich ein\, an dieser wichtigen Diskussion teilzunehmen und über die\ndringliche Problematik von Rassismus bei Inobhutnahmen durch das Jugendamt zu berichten. \nPressekontakt:\nMadeleina Moka\nmedien@frauenkreise-berlin.de\nTel: 030 / 280618
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SUMMARY:In Gedenken an Kupa Ilunga Medard Mutombo\, Kundgebung am 6.10
DESCRIPTION:Gemeinsam mit Mutombo Mansamba\, dem Bruder des Verstorbenen\, und anderen Gruppen\, wie zum Beispiel der KOP Berlin\, Reach-Out\, Death in Custody und Ihr seid keine Sicherheit\, rufen wir als Rote Hilfe Berlin mit dazu auf\, am 6.10 in Gedenken an Kupa Ilunga Medard Mutombo und gegen Polizeigewalt auf die Straße zu gehen. \nIn Gedenken an Kupa Ilunga Medard Mutombo\nFür Aufklärung und Gerechtigkeit\nGegen tödliche Polizei und Staatsgewalt\nKundgebung am Freitag\, 06.Oktober 16:30h am Oranienplatz in Berlin\nAm 14.09.2022  befand sich Kupa Ilunga Medard Mutombo in einem betreuten Wohnheim in Spandau für seelisch und psychisch krank gemachte Menschen. Er sollte in ein Krankenhaus verlegt werden. Für die Überführung wurden drei Polizeibeamte\, ein Arzt und ein Krankenwagen gerufen. Als Medard seine Tür öffnete und die Polizei sah\, geriet er in Panik. Die Polizeibeamt*innen wendeten brutale Gewalt gegen den 64-Jährigen an\, warfen ihn auf dem Boden\, fixierten ihn. Einer drückte ihm ein Knie in den Nacken\, während ein weiterer auf seinen Rücken lag und ihn am Atmen hinderte. Mindestens 13 weitere Polizeibeamt*innen betraten das Wohnheim und ließen niemanden in das Zimmer. Einem Zeugen zufolge konnte Medard nicht mehr atmen. Obwohl ein Arzt und ein Krankenwagen vor Ort waren\, dauerte die Wiederbelebung mehr als 45 Minuten. \nMedard wurde in das Vivantes Klinikum in Spandau verlegt und drei Tage später aufgrund lebensbedrohlicher Verschlechterung seines gesundheitlichen Zustands in die Charité eingewiesen. Er lag im Koma und verstarb drei Wochen später\, am 06.10.2022\, an seinen Verletzungen. Sein Bruder\, Mutombo Mansamba\, nahm Kontakt zur Beratungsstelle ReachOut auf und machte öffentlich auf den tödlichen Polizeieinsatz aufmerksam. \nDer Tod von Medard kein tragischer Einzelfall\, wie viele versuchen zu behaupten. Es ist auch kein reiner Zufall\, dass ein so scheinbar banaler Einsatz tödlich geendet ist. Es muss hier nochmal in aller Deutlichkeit gesagt werden: Ohne die Polizei wäre Medard heute noch unter uns. Warum erscheinen für solch einen Einsatz 13 Beamt:innen\, die durch Ihre Waffen\, Uniformen und Ausrüstung bedrohlich wirken? Wieso musste die Tür eingetreten werden\, obwohl jede:r\, der:die auch nur ein Fünkchen Menschenverstand und Empathie hat\, weiß\, dass Gewalt und Drohungen im Umgang mit psychisch krank gemachten Menschen nichts zu suchen haben? Es lagen weder eine Fremd- noch eine Eigengefährdung vor. Die Polizist:innen hätten die Wahl gehabt\, einzusehen\, dass sie gerade einfach fehl am Platz sind. Sie hätten sich Unterstützung holen können\, ob von Pflegekräften\, Freund:innen oder Angehörigen. Stattdessen haben sie sich aktiv dazu entschieden\, starke und lebensgefährliche Verletzungen für Medard in Kauf zu nehmen\, damit Ihre Autorität nicht untergraben wird. \nSeit Medards Tod ist ein Jahr vergangenen. Erste strafrechtliche Ermittlungen zeigen\, dass bei Polizei und Staatsanwaltschaft jeglicher Wille fehlt\, für Aufklärung zu sorgen. Wie in vielen weiteren uns bekannten Fällen sind der Schutz\, eine weiße Weste und eine attestierte Unfehlbarkeit der Polizei und ihrer Beamt:innen dem Staat wichtiger als in irgendeiner Form für Gerechtigkeit zu sorgen. \nTödliche und Staatliche Polizeigewalt haben in Deutschland System und werden von den Verantwortlichen und in vielen Teilen der Gesellschaft bagatellisiert und vertuscht. Das zeigen die folgenden Namen von Menschen\, die in den letzten Jahren neben Medard von der Berliner Polizei umgebracht wurden: \n2016\, Moabit\, Hussam Fadl wird von der Polizei von hinten erschossen.\n2020\, Friedrichshain\, Maria B. wird in ihrer Wohnung von der Polizei erschossen.\n2022\, Schöneweide\, der Obdachlose Marcel B. wird von der Polizei angegriffen und stirbt an den Folgen des Polizeieinsatzes.\n2023\, im April in Königswusterhausen und im Juli in Friedrichshain sterben jeweils Vitali Novacov und Danny Oswald an den Folgen eines tödlichen Polizeieinsatzes. \nAlleine im Raum Berlin-Brandenburg sind uns seit 2016 mindestens 18 Menschen bekannt\, die durch tödliche Polizeieinsätze ums Leben gekommen sind. Nicht mit inbegriffen sind die Menschen\, die in Knästen\, Gewahrsam oder ähnlichen Kontexten gestorben sind\, oder die vielen Todesfälle\, die nach oder wegen Abschiebungen passieren. Insgesamt liegt die Dunkelziffer viel höher\, da von der staatlichen Seite alles getanwird\, um diese Fälle zu vertuschen. Wir verdanken es vor allem Angehörigen\, Freund:innen\, Aktivist:innen und Journalist:innen\, dass uns überhaupt einige Namen und diese Zahlen bekannt sind. \nAuch bei Kupa Ilunga Medard Mutombo waren die Ergebnisse der ersten Ermittlungen ein blanker Hohn. Zum Glück ließ Mutombo Mansamba nicht locker und konnte erreichen\, dass die Ermittlungen wieder aufgenommen werden sollen. Wir möchten gemeinsam mit ihm und euch am 06.10.2023 den Druck auf die Staatsanwaltschaft\, die Justiz und alle weiteren Verantwortlichen erhöhen. \nKommt daher zahlreich am 06.10.23 um 16:30 zum Mahnmal für die Opfer von Rassismus und Polizei am Oranienplatz. \nLasst uns aller Menschen gedenken\, die heute nicht mehr bei uns sein können. Machen wir den Verantwortlichen klar\, dass wir nicht vergessen oder vergeben haben\, und dass wir weiterhin für Gerechtigkeit und Aufklärung kämpfen. Zeigen wir laut und deutlich\, dass wir tödliche Polizeigewalt nicht einfach so hinnehmen können\, wollen und werden. \nFür eine bessere und sicherer Zukunft für alle.
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SUMMARY:Prenzlauer Berg Nazifrei
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SUMMARY:Demonstration des Bündnisses „GoFilmThePolice“ am Samstag\, 26. August
DESCRIPTION:Kommt am Samstag\, den 26. August\, um 16:00 Uhr zu unserer Demonstration am RAW-Gelände\, um die Brutalität der Polizei als organisierte Gewalt sichtbar zu machen und uns der Kriminalisierung des Filmes zu widersetzen. \nLasst uns laut gegen rassistische Polizeigewalt sein! \nLasst uns laut gegen die alltägliche Schikane und Ausbeutung sein und uns gemeinsam organisieren! \nStändig werden Betroffene und Zeug*innen rassistischer Polizeigewalt bedroht\, verprügelt\, Handys werden konfisziert und das Video-Material gelöscht. Das Filmen polizeilicher Maßnahmen wird kriminalisiert und wegen angeblichen „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ angezeigt. \nDabei beruft sich die Polizei immer wieder auf den sogenannten „Abhörparagrafen“ § 201 StGB (Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes). Dieser besagt\, dass\, wer unbefugt „das nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen auf einen Tonträger aufnimmt”\, eine Straftat begeht. Er besagt aber auch\, dass “sie (..) nicht rechtswidrig (ist)\, wenn die öffentliche Mitteilung zur Wahrnehmung überragender öffentlicher Interessen gemacht wird.” \nWir sehen jegliche Polizeieinsätze als klare öffentliche Einsätze im Dienst. Der Paragraf darf nicht im Interesse der Polizei strategisch ausgelegt\, genutzt und instrumentalisiert werden\, um Beweismittel zu illegalisieren und Betroffene zu kriminalisieren! \nEs gibt rechtlich kein Verbot\, die Polizei im Einsatz zu filmen! \nStatt die Befugnisse der Polizei auszubauen und die Gewalt der Polizei zur Aufrechterhaltung des Status Quo zu legitimieren\, muss politisch klargestellt werden\, dass Videoaufnahmen von polizeilichen Maßnahmen als Beweismittel vor Gericht zugelassen sind. \nAlso kommt zu unserer Demo und lasst uns die Gewalt der Polizei nicht hinnehmen! \nGo Film the Police! \nWann? Samstag\, 26. August 2023 um 16h \nWo? RAW Gelände; Revaler Str. 99\, 10245 Berlin \nEnde? Oranienplatz um ca. 18h \nVeranstalter: Bündnis „GoFilmThePolice“
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SUMMARY:Demo für Ferhat Mayouf: Kein Vergeben\, kein Vergessen!
DESCRIPTION:Ferhat Mayouf\nKein vergeben\, kein vergessen!\nDemonstration:\nSonntag 23.07.2023 – 17 Uhr U-Bahnhof Turmstraße \nAm 23.07.2020 starb Ferhat Mayouf im Alter von 36 Jahren im Knast Moabit an einer Rauchvergiftung. Für uns steht fest: Das war Mord! Mord durch diesen Staat und seine rassistischen Institutionen.\nFerhat wurde wegen eines belanglosen Diebstahlvorwurfs verhaftet und eingesperrt. Hätte er einen deutschen Pass gehabt\, wäre er gar nicht im Knast gelandet. Ab dem ersten Kontakt mit der Polizei wurde er geschlagen\, verletzt und gedemütigt. Er kam in Isolationshaft und war für 23 Stunden am Tag eingesperrt. Ferhat bat um medizinische Hilfe und Unterstützung\, doch diese wurde ihm verwehrt. Am 23.07. gegen 23 Uhr ist ein Feuer in seiner Zelle ausgebrochen. Ferhat hat um Hilfe geschrien. Anstatt die Tür zu öffnen und ihn da rauszuholen\, haben die Wärter nur auf die Feuerwehr gewartet. 20 Minuten lang haben sie nichts unternommen. 20 Minuten\, die Ferhat das Leben gekostet haben. Das war Mord! \nDer Mord an Ferhat ist kein isolierter Einzelfall\, kein tragisches Unglück. Wir reden von Mord\, weil er durch ein tödliches System umgebracht wurde\, welches die Profite und Interessen Einiger über das Wohlergehen Vieler stellt.Ferhat wurde von der deutschen Migrationspolitik kriminalisiert\, wurde von den Cops durch Racial Profiling kontrolliert\, duch die Isolation und unterlassene Hilfeleistung des Knastes umgebracht und sein Tod wird durch die Justiz vertuscht\, um alle Täter:innen freizusprechen.\nSeit dem 23.07.2020 sind hunderte weitere Menschen an den Folgen der Abschottungspolitik\, bei Polizeieinsätzen oder durch die Isolation in Knästen gestorben oder zum Suizid gedrängt worden. Die Staatsgewalt und ihre Vertreter:innen kennen viele Wege\, um Menschen auszugrenzen\, zu vertreiben und zu drangsalieren\, auch mit tödlichen Folgen. Die Staatsgewalt ist so alltäglich und gegenwärtig\, dass viele sie als normal empfinden. Doch diese Gewalt darf niemals so hingenommen werden. \nUmso lauter müssen wir unsere Stimmen und Fäuste gemeinsam erheben.\nFerhats Bruder versucht zurzeit über den rechtlichen Weg für Aufklärung und Gerechtigkeit zu kämpfen. Lassen wir ihn dabei nicht allein. Auch am dritten Jahrestag wollen wir auf die Straße gehen\, um Ferhat zu gedenken. Wir werden den Inhaftierten im Knast Moabit zeigen\, dass sie nicht vergessen sind. Wir werden allen Verantwortlichen deutlich machen\, dass wir niemals vergeben werden. \nKommt mit uns auf die Straße am 23.07.2023 um 17 Uhr am U-Bahnhof Turmstraße!\nKein vergeben\, kein vergessen! \nDemo Route: Turmstr/Wilhelmshavenerstr _ Stromstraße _ Perlenbergerstr _ Birkenstr _ Rathenowerstr _ alt-moabit _ U-Bahn Turmstraße \n\nFerhat Mayouf\nNo justice\, no peace!\nDemonstration:\nSunday 23rd of July 2023\, 5 p.m.\, U Turmstraße (subway station) \nOn 23rd of July 2020 Ferhat Mayouf died at the age of 36 years in Moabit prison from smoke poisoning. For us one thing is clear: It was murder! Murder by this state and its racist institutions.\nFerhat was arrested and imprisoned on a minor accusation of theft. If he had been carrying a German passport\, he would not have ended up in jail at all. From the first contact with the police\, he was beaten\, injured and humiliated. He was put in solitary confinement and locked up for 23 hours a day. Ferhat asked for medical help and support\, but this was denied to him. At around 11 p.m. on July 23\, a fire broke out in his cell. Ferhat screamed for help. Instead of opening the door and getting him out\, the guards decided to wait for the fire department. For 20 minutes they didn’t do anything. 20 minutes of waiting that cost Ferhat his life. That was murder! \nFerhat’s murder is not an isolated incident\, or a tragic accident. We are talking about murder because he was killed by a deadly system that puts the profits and interests of a few above the well-being of many.Ferhat was criminalized by the German immigration regime\, racially targeted by the cops\, killed by the isolation and neglected help of the jail\, and his death is covered up by the justice system in order to allow all perpetrators to be acquitted.\nSince 23rd of July 2020\, hundreds more people have died or been forced to take their own lives as a result of detention policies\, police raids\, or isolation in jails. State authorities and their representatives know many ways to exclude\, deport and harass people\, even with deadly consequences. State violence is so commonplace and present that many consider it a normal condition of society. But this violence must never be accepted as such. \nAll the louder we must raise our voices and fists together.\nFerhat’s brother is currently trying to fight for justice by taking legal action. Let us not leave him alone in this. Again\, on the third annual memorial day of his murder\, we want to take to the streets to commemorate Ferhat. We will show the detainees in Moabit prison that they are not forgotten. We will make it clear to all those responsible that we will never forgive. \nJoin us in the streets on the 23rd of July 2023 at 5pm at Turmstraße subway station!\nNo justice\, no peace! \nDemonstration route : Turmstr/Wilhelmshavenerstr _ Stromstraße _ Perlenbergerstr _ Birkenstr _ Rathenowerstr _ alt-moabit _ U-Bahn Turmstraße \n\nFerhat Mayouf\nPas de pardon\, pas d’oubli!\nManifestation : dimanche\, 23.07.2023\, 17h station de métro Turmstraße \nLe 23.07.2020\, Ferhat Mayouf est décédé à l’âge de 36 ans suite à une intoxication par la fumée à la prison de Moabit. Pour nous\, une chose est claire : Il a été assasiné ! Un meurtre commis par l‘État et ses institutions racistes.\nFerhat a été arrêté et emprisonné pour une accusation d‘un vol insignifiant. Si il avait eu un passeport allemand\, il n’aurait même pas fini en prison. Dès son premier contact avec la police\, il a été battu\, blessé et humilié. Il a été mis en isolement et enfermé 23 heures par jour. Ferhat a réclamé des soins médicaux\, qui lui ont été refusés. Le 23 juillet\, vers 23 heures\, un incendie s’est allumé dans sa cellule. Ferhat a crié pour de l’aide. Au lieu d’ouvrir la porte et de le sortir de la cellule\, les gardiens se sont contentés d’attendre les pompiers. Pendant 20 minutes\, ils n’ont rien fait. Vingt minutes qui ont coûté la vie à Ferhat. C’était un meurtre! \nLe meurtre de Ferhat n’est pas un cas isolé ou un accident tragique. Nous parlons de meurtre parce qu’il a été tué par un système meurtrier\, qui place les profits et les intérêts de quelques-uns au-dessus du bien-être du plus grand nombre. Ferhat a été criminalisé par la politique d’immigration allemande\, contrôlé par les flics grâce au profilage racial\, tué en prison par l’isolement et la non-assistance à une personne en danger \, et sa mort est dissimulée par la justice afin d’innocenter tous les responsables.\nDepuis le 23 juillet 2020\, des centaines d’autres personnes sont mortes ou ont été poussées au suicide par la politique europèenne d’isolement actuelle\, pendant des opérations de police ou par l’isolement dans les prisons. L‘État et ses représentants connaissent de nombreuses façons d’exclure\, d’expulser et de harceler\, y compris avec des conséquences meurtrières. La violence de l‘État est si quotidienne et si présente que beaucoup la considèrent comme normale. Mais cette violence ne doit jamais être acceptée telle quelle. \nC’est pourquoi nous devons sortir dans la rue et élever nos poings ensemble.Le frère de Ferhat tente actuellement de continuer la lutte et d’obtenir des explications par la voie juridique. Ne le laissons pas seul dans cette démarche. En ce troisième anniversaire\, nous voulons sortir dans la rue pour rendre hommage à Ferhat. Nous montrerons aux détenu.es de la prison de Moabit qu’iels ne sont pas oublié.es. Nous montrerons aux responsables que nous ne pardonnerons jamais. \nRejoignez-nous dans la rue le 23 juillet 2023 à 17 heures à la station de métro Turmstraße!\nPas de pardon\, pas d’oubli! \nchemin de la manif: Turmstr/Wilhelmshavenerstr _ Stromstraße _ Perlenbergerstr _ Birkenstr _ Rathenowerstr _ alt-moabit _ U-Bahn Turmstraße
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SUMMARY:Ferhat Mayouf - Kein vergeben\, kein vergessen! | Ferhat Mayouf - No justice\, no peace! | Ferhat Mayouf - Pas de pardon\, pas d'oubli!
DESCRIPTION:english below | francais en bas \nDemonstration: Sonntag 23.07.2023 17 Uhr U-Bahnhof Turmstraße \nAm 23.07.2020 starb Ferhat Mayouf im Alter von 36 Jahren im Knast Moabit an einer Rauchvergiftung. Für uns steht fest: Das war Mord! Mord durch diesen Staat und seine rassistischen Institutionen. \nFerhat wurde wegen eines belanglosen Diebstahlvorwurfs verhaftet und eingesperrt. Hätte er einen deutschen Pass gehabt\, wäre er gar nicht im Knast gelandet. Ab dem ersten Kontakt mit der Polizei und dann später auch mit den Schlusen Wärtern wurde er geschlagen\, verletzt und gedemütigt. Er kam in Isolationshaft und war für 23 Stunden am Tag eingesperrt. Ferhat bat um medizinische Hilfe und Unterstützung\, doch diese wurde ihm verwehrt. Am 23.07. gegen 23 Uhr ist ein Feuer in seiner Zelle ausgebrochen. Ferhat hat um Hilfe geschrien. Anstatt zu versuchen die Tür zu öffnen und ihn da rauszuholen\, haben die Wärter nur auf die Feuerwehr gewartet. 20 Minuten lang haben sie nichts unternommen. 20 Minuten\, die Ferhat das Leben gekostet haben. Das war Mord! \nDer Mord an Ferhat ist kein isolierter Einzelfall\, oder kein tragisches Unglück. Wir reden von Mord\, weil er durch ein tödliches System umgebracht wurde\, welches die Profite und Interessen Einiger über das Wohlergehen Vieler stellt.Ferhat wurde von der deutschen Migrationspolitik kriminalisiert\, wurde von den Cops durch Racial Profiling kontrolliert\, duch die Isolation und unterlassene Hilfeleistung des Knastes umgebracht und sein Tod wird durch die Justiz vertuscht\, um alle Täter:innen freizusprechen.  \nSeit dem 23.07.2020 sind hunderte weitere Menschen an den Folgen der Abschottungspolitik\, bei Polizeieinsätzen oder durch die Isolation in Knästen gestorben oder zum Suizid gedrängt worden. Die Staatsgewalt und ihre Vertreter:innen kennen viele Wege\, um Menschen auszugrenzen\, zu vertreiben und zu drangsalieren\, auch mit tödlichen Folgen. Sie Die Staatsgewalt ist so alltäglich und gegenwärtig\, dass viele sie als normal empfinden. Doch diese Gewalt darf niemals so hingenommen werden. Umso lauter müssen wir unsere Stimmen und Fäuste gemeinsam erheben.  \nFerhats Bruder versucht zurzeit über den rechtlichen Weg für Aufklärung und Gerechtigkeit zu kämpfen. Lassen wir ihn dabei nicht allein. Auch am dritten Jahrestag wollen wir auf die Straße gehen\, um Ferhat zu gedenken. Wir werden den Inhaftierten im Knast Moabit zeigen\, dass sie nicht vergessen sind. Wir werden allen Verantwortlichen deutlich machen\, dass wir niemals vergeben werden. \nKommt mit uns auf die Straße am 23.07.2023 um 17 Uhr am U-Bahnhof Turmstraße! \nKein vergeben\, kein vergessen! \n________________________ \nEnglisch:     Ferhat Mayouf – No justice\, no peace! \nDemonstration: Sunday 23rd of July 2023\, 5 p.m.\, U Turmstraße (subway station) \nOn 23rd of July 2020 Ferhat Mayouf died at the age of 36 years in Moabit prison from smoke poisoning. For us one thing is clear: It was murder! Murder by this state and its racist institutions. \nFerhat was arrested and imprisoned on a minor accusation of theft. If he had been carrying a German passport\, he would not have ended up in jail at all. From the first contact with the police\, he was beaten\, injured and humiliated. He was put in solitary confinement and locked up for 23 hours a day. Ferhat asked for medical help and support\, but this was denied to him. At around 11 p.m. on July 23\, a fire broke out in his cell. Ferhat screamed for help. Instead of opening the door and getting him out\, the guards decided to wait for the fire department. For 20 minutes they didn’t do anything. 20 minutes of waiting that cost Ferhat his life. That was murder! \nFerhat’s murder is not an isolated incident\, or a tragic accident. We are talking about murder because he was killed by a deadly system that puts the profits and interests of a few above the well-being of many.Ferhat was criminalized by the German immigration regime\, racially targeted by the cops\, killed by the isolation and neglected help of the jail\, and his death is covered up by the justice system in order to allow all perpetrators to be acquitted.  \nSince 23rd of July 2020\, hundreds more people have died or been forced to take their own lives as a result of detention policies\, police raids\, or isolation in jails. State authorities and their representatives know many ways to exclude\, deport and harass people\, even with deadly consequences. State violence is so commonplace and present that many consider it a normal condition of society. But this violence must never be accepted as such. All the louder we must raise our voices and fists together.  \nFerhat’s brother is currently trying to fight for justice by taking legal action. Let us not leave him alone in this. Again\, on the third annual memorial day of his murder\, we want to take to the streets to commemorate Ferhat. We will show the detainees in Moabit prison that they are not forgotten. We will make it clear to all those responsible that we will never forgive. \nJoin us in the streets on the 23rd of July 2023 at 5pm at Turmstraße subway station! \nNo justice\, no peace! \n_________________________________ \nFrancais \nFerhat Mayouf – Pas de pardon\, pas d’oubli ! \nManifestation : dimanche\, 23.07.2023\, 17h station de métro TurmstraßeLe 23.07.2020\, Ferhat Mayouf est décédé à l’âge de 36 ans suite à une intoxication par la fumée à la prison de Moabit. Pour nous\, une chose est claire : Il a été assasiné ! Un meurtre commis par l‘État et ses institutions racistes. \nFerhat a été arrêté et emprisonné pour une accusation d‘un vol insignifiant. Si il avait eu un passeport allemand\, il n’aurait même pas fini en prison. Dès son premier contact avec la police\, il a été battu\, blessé et humilié. Il a été mis en isolement et enfermé 23 heures par jour. Ferhat a réclamé des soins médicaux\, qui lui ont été refusés. Le 23 juillet\, vers 23 heures\, un incendie s’est allumé dans sa cellule. Ferhat a crié pour de l’aide. Au lieu d’ouvrir la porte et de le sortir de la cellule\, les gardiens se sont contentés d’attendre les pompiers. Pendant 20 minutes\, ils n’ont rien fait. Vingt minutes qui ont coûté la vie à Ferhat. C’était un meurtre !Le meurtre de Ferhat n’est pas un cas isolé ou un accident tragique. Nous parlons de meurtre parce qu’il a été tué par un système meurtrier\, qui place les profits et les intérêts de quelques-uns au-dessus du bien-être du plus grand nombre. Ferhat a été criminalisé par la politique d’immigration allemande\, contrôlé par les flics grâce au profilage racial\, tué en prison par l’isolement et la non-assistance à une personne en danger \, et sa mort est dissimulée par la justice afin d’innocenter tous les responsables. \nDepuis le 23 juillet 2020\, des centaines d’autres personnes sont mortes ou ont été poussées au suicide par la politique europèenne d’isolement actuelle\, pendant des opérations de police ou par l’isolement dans les prisons. L‘État et ses représentants connaissent de nombreuses façons d’exclure\, d’expulser et de harceler\, y compris avec des conséquences meurtrières. La violence de l‘État est si quotidienne et si présente que beaucoup la considèrent comme normale. Mais cette violence ne doit jamais être acceptée telle quelle. \nC’est pourquoi nous devons sortir dans la rue et élever nos poings ensemble.Le frère de Ferhat tente actuellement de continuer la lutte et d’obtenir des explications par la voie juridique. Ne le laissons pas seul dans cette démarche. En ce troisième anniversaire\, nous voulons sortir dans la rue pour rendre hommage à Ferhat. Nous montrerons aux détenu.es de la prison de Moabit qu’iels ne sont pas oublié.es. Nous montrerons aux responsables que nous ne pardonnerons jamais. \nRejoignez-nous dans la rue le 23 juillet 2023 à 17 heures à la station de métro Turmstraße! \nPas de pardon\, pas d’oubli!
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SUMMARY:Einladung zur Podiumsdiskussion am 19.07.2023 um 18:30h im Nachbarschaftshaus Urbanstr.
DESCRIPTION:Vom Papier zur rassistischen Realität:\nRassismus\, Polizeigewalt und Täter*innenschutz im schwarz-roten Koalitionsvertrag\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nEinladung zur Podiumsdiskussion am Mittwoch\, 19.07.2023 um 18:30h im Nachbarschaftshaus Urbanstr.\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n-English below- \nSeit dem 27. April hat Berlin eine schwarz-rote Landesregierung. Der Koalitionsvertrag von SPD und CDU sieht einen massiven Ausbau von Polizeibefugnissen vor:\n„Für eine spürbar präsentere Polizei auf den Straßen“ soll es mehr Einsätze an „kriminalitätsbelasteten Orten“\, und mehr „verhaltensbezogene Kontrollen aufgrund kriminalistischer oder polizeilicher Erfahrungswerte“ geben. Der „Kampf gegen Clankriminalität“ soll verstärkt und „Messerverbotszonen“ eingerichtet werden.\nMit anderen Worten: Die Landesregierung setzt auf mehr Racial Profiling\, mehr rassistische Hetze und mehr Polizeigewalt gegen migrantische\, rassifizierte und arme Menschen. Hinzu kommen mehr Polizeibeamt*innen\, eine neue Polizeiakademie und eine „Blaulicht-Kita“.\nMenschen sollen auch ohne Verdacht einer Straftat bis zu fünf Tage in „Präventivgewahrsam“ genommen werden können. \nAußerdem setzt die Landesregierung auf Taser\, die Ausweitung von Online-Durchsuchungen\, Bodycam-Einsätze und den sogenannten „finalen Rettungsschuss“ – Das Erschießen von Menschen durch die Polizei. \nDieser Koalitionsvertrag ist eine Gefahr für unsere Sicherheit! \nWas bedeutet es für von Rassismus betroffene Menschen\, wenn die Polizei als gewaltausübende Institution rhetorisch\, personell und finanziell gestärkt wird? Welche konkreten Veränderungen plant die Landesregierung und wie können wir uns dagegen wehren?\nHierüber wollen das GoFilmThePolice-Bündnis und der Migrationsrat mit Euch ins Gespräch kommen. \nKommt vorbei zur Podiumsdiskussion! \nWann? Am 19.7.2023 um 18.30 Uhr \nWo? Im Nachbarschaftshaus Urbanstraße 21\, 10961 Berlin \nWer? \n• Nadija Samour (Anwältin)\n• Koray Yilmaz-Günay (Migrationsrat)\n• 1 Vertreter*in des GoFilmthePolice-Bündnisses und\n• Fabienne Mahwane (Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt Berlin\, Moderation)\nDanach gibt es noch ein gemeinsames Essen und ein gemeinsames in-Gespräch kommen.\nDie Veranstaltung ist auf deutsch und wir simultan ins Englische übersetzt.\nDer Ort hat einen barrierefreien Zugang. \n_______________________ \nEnglish: \nFrom paper to racial reality:\nRacism\, Police Violence and Protection of Offenders in the Black-Red Coalition Agreement \nInvitation to the panel discussion on Wednesday\, 19.07.2023 at 6:30pm \nat Nachbarschaftshaus Urbanstraße \nSince April 27\, Berlin has a black-red state government. The coalition agreement of SPD and CDU provides for a massive expansion of police powers:\n„For a noticeably more present police on the streets\,“ there are to be more deployments in „crime-ridden locations\,“ and more „behavioral controls based on criminalistic or police experience.“ The“fight against clan criminality“ is to be stepped up and „knife ban zones“ are to be set up.\nIn other words\, the state government is planning on more racial profiling\, more racist defamation and more police violence against migrant\, racialized and poor people. In addition\, there will be more police officers\, a new police academy and a „blue-light kindergarden“. \nPeople are to be able to be taken into „preventive custody“ for up to five days even without suspicion of a crime. In addition\, the state government is backing Tasers\, the expansion of online searches\, body-cam deployments and the so-called „final rescue shot“ – the deadly shooting of people by the police. \nThis coalition agreement is a threat to our security! \nWhat does it mean for people affected by racism when the police are strengthened rhetorically and financially as an institution that exercises violence? What concrete changes is the state government planning and how can we defend ourselves against them? \nThe GoFilmThePolice alliance and the Migration Council want to discuss this with you. \nCome to the panel discussion!\nWhen? On 19.7.2023 at 6.30 pm \nWhere? Nachbarschaftshaus Urbanstraße 21\, 10961 Berlin \nWho? \n• Nadija Samour (lawyer)\n• Koray Yilmaz-Günay (Migrationsrat Berlin)\n• 1 representative of the GoFilmthePolice alliance and\n• Fabienne Mahwane (Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt Berlin\, moderator) \nAfterwards\, there will be a meal together\, and a joint get-together.\nThe event is in German and will be simultaneously translated into English. \nThe place is accessible barrier-free
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SUMMARY:Vom Papier zur rassistischen Realität: Rassismus\, Polizeigewalt und Täter*innenschutz im Berliner schwarz-roten Koalitionsvertrag
DESCRIPTION:-English below- \nSeit dem 27. April hat Berlin eine schwarz-rote Landesregierung. Der Koalitionsvertrag von SPD und CDU sieht einen massiven Ausbau von Polizeibefugnissen vor:„Für eine spürbar präsentere Polizei auf den Straßen“ soll es mehr Einsätze an „kriminalitätsbelasteten Orten“\, und mehr „verhaltensbezogene Kontrollen aufgrund kriminalistischer oder polizeilicher Erfahrungswerte“ geben. Der „Kampf gegen Clankriminalität“ soll verstärkt und „Messerverbotszonen“ eingerichtet werden.Mit anderen Worten: Die Landesregierung setzt auf mehr Racial Profiling\, mehr rassistische Hetze und mehr Polizeigewalt gegen migrantische\, rassifizierte und arme Menschen. Hinzu kommen mehr Polizeibeamt*innen\, eine neue Polizeiakademie und eine „Blaulicht-Kita“. Menschen sollen auch ohne Verdacht einer Straftat bis zu fünf Tage in „Präventivgewahrsam“ genommen werden können. \nAußerdem setzt die Landesregierung auf Taser\, die Ausweitung von Online-Durchsuchungen\, Bodycam-Einsätze und den sogenannten „finalen Rettungsschuss“ – Das Erschießen von Menschen durch die Polizei. \nDieser Koalitionsvertrag ist eine Gefahr für unsere Sicherheit! \nWas bedeutet es für von Rassismus betroffene Menschen\, wenn die Polizei als gewaltausübende Institution rhetorisch\, personell und finanziell gestärkt wird? Welche konkreten Veränderungen plant die Landesregierung und wie können wir uns dagegen wehren? \nHierüber wollen das GoFilmThePolice-Bündnis und der Migrationsrat mit Euch ins Gespräch kommen. Kommt vorbei zur Podiumsdiskussion! \nWer?   • Nadija Samour (Anwältin)   • Koray Yilmaz-Günay (Migrationsrat)   • 1 Vertreter*in des GoFilmthePolice-Bündnisses und   • Fabienne Mahwane (Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt Berlin\, Moderation) \nDanach noch gemeinsames Essen und Ins-Gespräch-Kommen geplant. Die Veranstaltung ist auf Deutsch und wird simultan ins Englische übersetzt.Der Ort hat einen barrierefreien Zugang. \n_______________________ \nEnglish: \nFrom paper to racial reality: Racism\, Police Violence and Protection of Offenders in the Black-Red Coalition Agreement of Berlin \nInvitation to the panel discussion on Wednesday\, 19.07.2023 at 6:30pm at Nachbarschaftshaus Urbanstraße \nSince April 27\, Berlin has a black-red state government. The coalition agreement of SPD and CDU provides for a massive expansion of police powers:„For a noticeably more present police on the streets\,“ there are to be more deployments in „crime-ridden locations\,“ and more „behavioral controls based on criminalistic or police experience.“ The“fight against clan criminality“ is to be stepped up and „knife ban zones“ are to be set up.In other words\, the state government is planning on more racial profiling\, more racist defamation and more police violence against migrant\, racialized and poor people. In addition\, there will be more police officers\, a new police academy and a „blue-light kindergarden“. \nPeople are to be able to be taken into „preventive custody“ for up to five days even without suspicion of a crime. In addition\, the state government is backing Tasers\, the expansion of online searches\, body-cam deployments and the so-called „final rescue shot“ – the deadly shooting of people by the police. \n*This coalition agreement is a threat to our security!* \nWhat does it mean for people affected by racism when the police are strengthened rhetorically and financially as an institution that exercises violence? What concrete changes is the state government planning and how can we defend ourselves against them? \nThe GoFilmThePolice alliance and the Migration Council want to discuss this with you. Come to the panel discussion! \nWho?    • Nadija Samour (lawyer)   • Koray Yilmaz-Günay (Migrationsrat Berlin)   • 1 representative of the GoFilmthePolice alliance and   • Fabienne Mahwane (Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt Berlin\, moderator) \nAfterwards\, we plan to have a meal together and get into conversation. The event is in German and will be simultaneously translated into English. \nThe place is accessible barrier-free
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SUMMARY:Einladung zur bundesweiten Online-Veranstaltung:  Schutzräume sichern! Zum Umgang mit rassistischer Polizeigewalt in der Jugendhilfe
DESCRIPTION:Online: LINK wird nach Anmeldung zugeschicktAnmeldungen unter: bildungsarbeit@reachoutberlin.de \nWICHTIG:Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an\, in welchem Bundesland und – wenn Sie möchten- bei welchem Träger Sie tätig sind. Schicken Sie uns gern auch Fragen/Anregungen zur besseren Planung der Veranstaltung. \nIn Berlin gibt es zahlreiche Berichte über rassistische Polizeigewalt in der Jugendhilfe. Als Reaktion darauf hat sich 2018 der Berliner „Arbeitskreis Schutzräume sichern!“1 gegründet\, der Sozialarbeitende vernetzt\, um einen Umgang mit rassistischer Polizeigewalt in der Jugendhilfe zu organisieren. Auf einer Online-Meldeplattform können Jugendliche und Sozialarbeitende Erfahrungen mit rassistischer Polizeigewalt melden. Ziel des Arbeitskreises ist\, Berichte rassistischer Polizeigewalt in der Berliner Jugendhilfe aufzuarbeiten\, Schwarze Jugendliche und Jugendliche of Color in der Wahrnehmung ihrer Rechte und Sozialarbeitende im Umgang mit der Polizei zu stärken. \nAls Mouhamed Lamine Dramé am 8. August 2022 in einer Dortmunder Jugendhilfeeinrichtung von einem Polizisten mit einer Maschinenpistole erschossen wurde\, erreichten uns zahlreiche Anfragen von Sozialarbeitenden zu rassistischer Polizeigewalt in der Jugendhilfe aus ganz Deutschland. Um einen Umgang damit zu finden\, laden wir Sie herzlich zu unserer bundesweiten Online-Veranstaltung „Schutzräume sichern!“ ein. \nWir wollen uns darüber austauschen\, wie ein rassismuskritischer Umgang mit Polizei in der Jugendhilfe lokal und strategisch aussehen kann: Wie ist die Situation bei Ihnen in der Praxis gerade? Welche Unsicherheiten gibt es? Welche Möglichkeiten der Unterstützung und Intervention gibt es\, wenn Jugendliche sich in Krisen befinden und welche Schritte können gegangen werden\, bevor die Polizei gerufen wird? Welche organisierten Vernetzungen in den Bundesländern funktionieren vielleicht bereits?Ziel der Veranstaltung ist es gemeinsam zu erarbeiten\, welche gemeinsamen Strategien wir haben und brauchen\, um rassistischer Polizeigewalt vor Ort und bundesweit entgegenzuwirken. \nAusschlussklausel zur VeranstaltungDie Veranstaltenden behalten sich vor Personen\, die extrem rechten Parteien wie bspw. der AfD oder Organisationen angehören\, die der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische\, nationalistische\, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind\, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
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SUMMARY:Rassistische Polizeigewalt. Was tun in Bayern?
DESCRIPTION:mit Akim Gubara (ISD)Biplab Basu & Johanna Mohrfeldt (KOP Berlin)Aino Korvensyriä (Justice Collective)+ Austausch \nKontakt: cw_nbg@riseup.net \ngefördert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern. Kurt Eisner Verein. \n 
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SUMMARY:LET US BREATHE
DESCRIPTION:Immer wieder kommen Menschen durch polizeiliche Maßnahmen zu Tode. Nicht nur durch Schüsse\, wie zuletzt Mouhamed Dramé im August 2022\, sondern auch durch Polizeieinsätze\, bei denen Menschen ersticken\, weil sie auf dem Bauch liegend fixiert werden\, oft noch mit einem Knie auf dem Kopf oder im Nacken. Die meisten Menschen kennen Eric Garner und George Floyd\, zwei Schwarze US-Amerikaner\, die während eines Polizeieinsatzes erstickt sind\, weil Polizeibeamt:innen sie minutenlang mit einem Knie im Nacken fixiert hatten. \nAber auch in Deutschland wenden Polizeibeamt*innen diese Zwangsmaßnahmen an. So kam es beispielsweise im August 22 im Wrangelkiez zu einem Polizeieinsatz\, bei dem ein Beamter der BPE minutenlang auf dem Nacken des 24-jährigen Schwarzen Bubacar G. kniete\, bis dieser das Bewusstsein verlor und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Bubacar G. überlebte den Einsatz glücklicherweise. Anders war es im Fall des 64-jährige Kupa Ilunga Medard Mutombo aus Spandau\, der an Schizophrenie litt. Die Polizei wurde gerufen\, weil sich Kupa Ilunga Medard Mutombo in einer psychischen Ausnahmesituation befand und in die Psychiatrie gebracht werden sollte. Aussagen zufolge wurde er von Polizeibeamten auf dem Bauch liegend fixiert und verlor das Bewusstsein\, nachdem ein Beamter auf seinem Nacken gekniet hatte. Kupa Ilunga Medard Mutombo verstarb nach 3 Wochen im Koma im Krankenhaus. Im Obduktionsbericht ist als Todesursache ein durch „Sauerstoffmangel bedingter Hirnschaden“ angegeben. \nDass eine Fixierung in Bauchlage lebensgefährlich ist und zum „lagebedingten Erstickungstod“\, so der Polizeijargon\, führen kann\, ist seit vielen Jahren auch innerhalb der Polizeibehörden bekannt. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegen dies\, an den Polizeischulen ist das Thema Teil der Ausbildung. Polizeibeamt*innen lernen\, dass diese Art der Fixierung lebensgefährlich ist. Trotzdem kommen immer wieder Menschen dadurch zu Tode\, besonders oft sind Schwarze Menschen\, PoC und Menschen mit psychischen Erkrankungen davon betroffen.  \nWarum werden solche Praktiken weiter in polizeilichen Maßnahmen angewendet?  Warum kommt es trotzdem immer wieder zu Todesfällen durch Ersticken als Folge polizeilicher Fixierungen? Warum laufen die Ermittlungen gegen die beteiligten Beamt*innen immer wieder ins Leere? \nMit: \nArmin Grimm (Rechtsanwalt)Zefania Mundzik (Betroffener von Polizeigewalt)Biplab Basu (Reach Out/KOP) \nQuellen:https://www.thomasfeltes.de/images/Mallach_Feltes_Final_1.pdfhttps://taz.de/Tod-im-Polizeigewahrsam/!5684340/Kupa Ilunga Medard Mutombo Rein? (https://taz.de/Tod-nach-Polizeieinsatz/!5896276/)https://www.zeit.de/2008/19/LS-SEK/seite-2https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/mann-bei-polizeieinsatz-gestorben-beamte-unter-verdacht-der-fahrlaessigen-toetung- 12906707.htm
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SUMMARY:Einladung zur Gesprächsrunde ‘Go Film The Police’ / Invitation to the roundtable discussion 'Go Film The Police'
DESCRIPTION:*english below* \nWir möchten Euch herzlich zu unserer Gesprächsrunde zur Kampagne ‚Go Film The Police‘ am Internationalen Tag gegen Polizeigewalt einladen. \n‘Go Film The Police‘ ist die Aufforderung rassistische Polizeigewalt zu filmen\, um die Brutalität der Polizei als organisierte Gewalt sichtbar zu machen und die Rechenschaftspflicht der Polizei einzufordern. \nBei der Gesprächsrunde soll es um:   * die Ent-Kriminalisierung des Filmens von polizeilichen Maßnahmen\,   * der rechtlichen Einordnung des Filmens\,   * sowie Rechtsunsicherheit\,   * und der entsprechenden Sichtbarmachung rassistischer Polizeigewalt gehen. \nTeilnehmende der Gesprächsrunde: Sulti\, Betül Torlak\, Nevin Duran \nDer Veranstaltungsort ist barrierefrei und die Veranstaltung kostenlos. Die Veranstaltung wird auf Englisch und Deutsch stattfinden\, wir kümmern uns bei Bedarf um eine Übersetzung. \nDas Essen wird von International Women Space organisiert. \nIm Anschluss an die Diskussion habt Ihr die Möglichkeit\, Fragen zu stellen und ins Gespräch mit dem Bündnis zu kommen. \nBitte gebt spätestens 3 Tage vor Veranstaltungsbeginn per Mail an info@kop-berlin.de Bescheid\, ob Ihr kommt. \nFür Rückfragen:Parto Tavangar\, Tel.: 0176 95155948———————————————————– \nenglish: \nWe would like to invite you to our roundtable discussion on the ‚Go Film The Police‘ campaign on International Day Against Police Violence. \n‚Go Film The Police‘ is a call to film racist police violence to make police brutality visible as organised violence and to demand accountability from the Police. \nThe roundtable discussion will be about:    * the de-criminalisation of filming police actions    * the legal classification of filming    * and legal uncertainty of filming    * and making racist Police Violence visible. \nParticipants of the roundtabel: Sulti\, Betül Torlak\, Nevin Duran \nThe venue is barrier-free and the event is free of charge. The event will be held in English and German\, we will take care of a translations if required. \nThere will be food provided by International Women Space. \nAfter the discussion you will have the opportunity to ask questions and talk with the Group ‚Go Film The Police‘. \nPlease let us know at least 3 days before the event by sending an email to info@kop-berlin.de whether you are coming. \nFor questions:Parto TavangarTel.: 0176 95155948
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SUMMARY:Einladung zur Veranstaltungsreihe:  Schutzräume sichern! - Zum Umgang mit rassistischer Polizeigewalt in der Jugendhilfe
DESCRIPTION:Seit 2018 gibt es den Berliner Arbeitskreis Schutzräume sichern\, der Sozialarbeitende vernetzt\, um einen Umgang mit rassistischer Polizeigewalt in der Jugendhilfe zu organisieren. Auf der Online-Meldeplattform https://polizeigewalt-melden.de/ können Jugendliche und Sozialarbeitende Erfahrungen mit rassistischer Polizeigewalt melden. Ziel des Arbeitskreises ist\, Berichte rassistischer Polizeigewalt in der Berliner Jugendhilfe aufzuarbeiten\, nicht-weiße Jugendliche in der Wahrnehmung ihrer Rechte zu empowern und Sozialarbeitende im Umgang mit der Polizei zu stärken. \nImmer wieder gibt es Berichte über rassistische Polizeigewalt in der Berliner Jugendhilfe. In unserer Veranstaltungsreihe wollen wir uns darüber austauschen\, wie ein rassismuskritischer Umgang mit Polizei in der Jugendhilfe aussehen kann. Im Zentrum steht dabei die Frage was Sozialarbeitende tun können\, damit die Polizei nicht zur Gefahr für Jugendliche wird\, die ihnen anvertraut sind und deren Schutz der Staat garantieren soll. \n1. Veranstaltung am 16.12.2022 von 10:00-14:00 Uhr: Rechte\, Pflichten und strategische VernetzungIn dieser Veranstaltung werden wir klären\, welche Rechte Sozialarbeitende und Jugendliche im Kontakt mit Polizist*innen haben und warum die Träger der Jugendhilfe Position beziehen müssen. Wir werden besprechen\, welche Befugnisse die Polizei hat und wie rassistische Polizeimaßnahmen die Idee von Schutzräumen in der Jugendhilfe praktisch herausfordern. Wir werden die Online-Meldeplattform https://polizeigewalt-melden.de/ vorstellen und einen strategischen Umgang in der Jugendhilfe mit rassististischer Polizeigewalt zum Thema machen.Referent*innen:AK Schutzräume / Dr. Maren Burkhardt (Strafrechtlerin) \n2. Veranstaltung am 6.1.2023 von 10:00-14:00 Uhr: Gefahr ernst nehmen – Jugendliche (in Krisen) und PolizeiDer Schwerpunkt dieser Veranstaltung liegt auf den (psychischen) Folgen\, die rassistische Polizeieinsätze für Jugendliche und Sozialarbeitende in der Jugendhilfe haben. Wir werden thematisieren\, welche Möglichkeiten der Intervention es geben kann\, wenn Jugendliche sich in Krisen befinden. Welche Schritte können gegangen werden\, bevor die Polizei gerufen wird. Was braucht Soziale Arbeit von den Verantwortlichen im Träger und in der Politik\, um ihren Auftrag in der Jugendhilfe professionell erfüllen zu können?Referent*innen:AK Schutzräume / OPRA-Psychologische Beratung für Opfer rechter\, rassistischer und antisemitischer Gewalt \nDie Veranstaltungen können beide oder auch unabhängig voneinander besucht werden. Aufgrund des Gesundheitsschutzes ist die Teilnehmer*innenzahl begrenzt. Teilnehmer*innen testen sich bitte tagesaktuell und tragen eine FFP2-Maske. \nAnmeldungen unter: bildungsarbeit@reachoutberlin.de
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LOCATION:Aquarium am Südblock\, Skalitzer Str. 6\, 10999
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SUMMARY:Stop Racial Profiling: KOP ruft auf zur solidarischen Prozessbegleitung
DESCRIPTION:Berlin\, den 14.12.2022: Racial Profiling im Görlitzer Park. Ohne erkennbare Beweisgrundlage sitzt Amadou F.* (*Name von der Red. geändert) auf der Anklagebank. Der Vorwurf: Handel mit Marihuana. Obwohl sich niemand an ihn erinnern kann\, wird das Verfahren geführt.  \nAm Donnerstag findet bereits der vierte Verhandlungstag im Verfahren gegen Amadou F. statt. Er soll mit Gras im Görli gehandelt haben. Die beiden Hauptbelastungszeugen konnten sich nicht an ihn erinnern. Der Polizeibeamte\, der den Handel beobachtet haben will\, erinnert sich nur daran\, dass der Täter Schwarz war. Auf Nachfrage des Gerichts\, ob es dort mehrere Schwarze Personen gab\, antwortete der Polizeibeamte ja\, es habe viele gegeben. Auf die weitere Nachfrage des Gerichts\, ob Amadou F. vielleicht gar nicht die richtige Person ist und es sich um eine Verwechslung gehandelt haben könnte\, schwieg der Polizeibeamte. Amadou F. wurde außerhalb des Görlis\, weit weg vom Tatort von anderen Polizeibeamten festgenommen. Die Täterbeschreibung: Schwarz.Ein weiterer Fall in der Serie von Einsätzen gegen Schwarze Menschen im Görlitzer Park. Diese stehen dort unter Generalverdacht mit Betäubungsmitteln zu handeln. Die Polizei konzentriert ihre Einsätze fast ausschließlich auf Schwarze Menschen. Ein Dauerfall von Racial Profiling.  \nAmadou F. wünscht sich solidarische Prozessbegleitung. KOP steht solidarisch an seiner Seite und kämpft gemeinsam mit ihm gegen rassistische Kriminalisierung.
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SUMMARY:KOP ruft auf zur solidarischen Prozessbegleitung und gegen rassistische Kriminalisierung und Repression durch die Berliner Polizei
DESCRIPTION:Berlin\, den 07.12.2022. KOP ruft auf zur solidarischen Prozessbegleitung und gegen rassistische Kriminalisierung und Repression durch die Berliner Polizei. \nHintergrund \nIn der Nacht des 4. Novembers 2019 beobachtet Zefanias M. im U-Bahnhof Hermannstraße\, wie Securities einen Obdachlosen ohne ersichtlichen Grund bedrängen. Als er die Securities anspricht und protestiert\, wird er von einem der Mitarbeiter festgehalten und geschlagen. Er lässt von ihm ab\, als die herbeigerufene Polizei eintrifft. Als Zefanias M. von der Bank aufsteht\, wo er sitzt\, drücken ihn die Polizisten sofort mit Gewalt auf die Bank zurück und anschließend in eine Ecke daneben\, wo ein Polizeibeamter ihn mit dem Knie kickt und boxt. Danach werfen ihn die Polizeibeamten zu Boden\, wo sie ihn unter Anwendung von Gewalt fixieren. Obwohl Zefanias M. sich dagegen nicht wehrt\, drückt ihn ein Polizist sein mit Schutzkleidung gepanzertes Knie für 5 bis 10 Minuten in den Nacken\, bevor die Polizeibeamten ihn über einen weiteren sehr langen Zeitraum in einer gesundheitsschädigenden Position auf der Bank festhalten – bis Zefanias M. sich übergibt und das Bewusstsein verliert. Obwohl ein BVG-Überwachungsvideo zeigt\, dass Zefanias M. sich passiv verhalten hat und nur in einem Moment eine nachvollziehbare Schutzreaktion zu sehen ist\, wird gegen ihn nun wegen des Verdachtes eines tätlichen Widerstandes verhandelt. \nDas Verfahren gegen die Polizeibeamten wegen Köperverletzung im Amt hatte die Staatsanwaltschaft hingegen gleich eingestellt. Nachdem Zefanias M. mit seinem Verteidiger Beschwerde einlegte\, nahm die Staatsanwaltschaft das Verfahren zwar offiziell wieder auf\, tut aber seit einem Jahr nichts. \nDie bisherigen Prozesstage zeigen\, dass die rassistische Kriminalisierung von Zefanias M. im Gerichtssaal fortgesetzt wird. Die Staatsanwaltschaft weigert sich – wie sogar vom Amtsgerichts vorgeschlagen – über eine Einstellung des Verfahrens zu reden. Naphtali soll unbedingt verurteilt und die Gewalt der Polizei legitimiert werden. \nKOP unterstützt Zefanias M. im Kampf gegen Kriminalisierung und Repression und fordert eine juristische Anerkennung seiner Unschuld. \nPresse: https://taz.de/Polizeigewalt-gegen-Schwarze/!5889026/
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SUMMARY:Einladung zur Prozessbeobachtung
DESCRIPTION:Berlin\, den 09.11.2022 \nAm 30.12.21 fiel ein junger Schwarzer Mann\, nachdem ihm die Polizeibeamten wegen einer angeblich verrutschen Maske ein Bußgeld auferlegen wollten\, ins Gleisbett am U-Bahnhof Boddinstr. Der junge Mann wollte seine Personalien nicht geben\, weil er seine Maske richtig auf hatte. Die Polizeibeamten zeigten den Betroffenen wegen Hausfriedensbruch\, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte an. Sämtliche Verfahren wurden von der Staatsanwaltschaft eingestellt. Jetzt steht der junge Schwarze wegen der angeblich verrutschten Maske vor Gericht. \nEr muss wegen der Ordnungswidrigkeit 100 Euro Bußgeld zahlen. \nKontakt:Biplab Basu0179 5441790
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SUMMARY:KOP ruft auf zur solidarischen Prozessbegleitung und gegen rassistische Kriminalisierung und Repression durch die Berliner Polizei
DESCRIPTION:Berlin\, den 25.10.2022. KOP ruft auf zur solidarischen Prozessbegleitung und gegen rassistische Kriminalisierung und Repression durch die Berliner Polizei. \nHintergrund \nIn der Nacht des 4. Novembers 2019 beobachtet Zefanias M. im U-Bahnhof Hermannstraße\, wie Securities einen Obdachlosen ohne ersichtlichen Grund bedrängen. Als er die Securities anspricht und protestiert\, wird er von einem der Mitarbeiter festgehalten und geschlagen. Er lässt von ihm ab\, als die herbeigerufene Polizei eintrifft. Als Zefanias M. von der Bank aufsteht\, wo er sitzt\, drücken ihn die Polizisten sofort mit Gewalt auf die Bank zurück und anschließend in eine Ecke daneben\, wo ein Polizeibeamter ihn mit dem Knie kickt und boxt. Danach werfen ihn die Polizeibeamten zu Boden\, wo sie ihn unter Anwendung von Gewalt fixieren. Obwohl Zefanias M. sich dagegen nicht wehrt\, drückt ihn ein Polizist sein mit Schutzkleidung gepanzertes Knie für 5 bis 10 Minuten in den Nacken\, bevor die Polizeibeamten ihn über einen weiteren sehr langen Zeitraum in einer gesundheitsschädigenden Position auf der Bank festhalten – bis Zefanias M. sich übergibt und das Bewusstsein verliert. Obwohl ein BVG-Überwachungsvideo zeigt\, dass Zefanias M. sich passiv verhalten hat und nur in einem Moment eine nachvollziehbare Schutzreaktion zu sehen ist\, wird gegen ihn nun wegen des Verdachtes eines tätlichen Widerstandes verhandelt. \nDas Verfahren gegen die Polizeibeamten wegen Köperverletzung im Amt hatte die Staatsanwaltschaft hingegen gleich eingestellt. Nachdem Zefanias M. mit seinem Verteidiger Beschwerde einlegte\, nahm die Staatsanwaltschaft das Verfahren zwar offiziell wieder auf\, tut aber seit einem Jahr nichts. \nDie bisherigen Prozesstage zeigen\, dass die rassistische Kriminalisierung von Zefanias M. im Gerichtssaal fortgesetzt wird. Die Staatsanwaltschaft weigert sich – wie sogar vom Amtsgerichts vorgeschlagen – über eine Einstellung des Verfahrens zu reden. Naphtali soll unbedingt verurteilt und die Gewalt der Polizei legitimiert werden. \nKOP unterstützt Zefanias M. im Kampf gegen Kriminalisierung und Repression und fordert eine juristische Anerkennung seiner Unschuld. \nPresse: https://taz.de/Polizeigewalt-gegen-Schwarze/!5889026/
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SUMMARY:Aufruf zur solidarischen Prozessbeobachtung
DESCRIPTION:Berlin\, den 16.10.2022. KOP ruft auf zur solidarischen Prozessbegleitung und gegen rassistische Kriminalisierung durch die Berliner Polizei.  \n Hintergrund Am 21. Juni ist Herr F. mit einem Bekannten auf dem Weg in eine Moschee in Berlin-Kreuzberg\, als sie in der Nähe des Görlitzer Parks von mehreren Berliner Polizisten gestoppt werden. Herr F. soll seine Papiere zeigen. Die Polizei behauptet wahrheitswidrig\, dass er sich illegal in Berlin aufhalte und zieht seine Papiere ein. Er und sein Bekannter werden von der Polizei genötigt\, mit auf eine Wache zu fahren\, wo sie erkennungsdienstlich behandelt werden.  Da Herr F. seine Ausweispapiere braucht\, fährt er noch am gleichen Tag mit seiner Familie zu der Wache in Friedrichshain\, in der die Polizisten\, die ihn kontrollierten\, arbeiten. Hier wird er rassistisch gedemütigt und bedroht. Ein Polizist behauptet wahrheitswidrig vor den Augen seines Sohnes\, dass er seit Jahren mit Drogen dealen würde. \n Die Polizei erstattet Anzeige gegen ihn. KOP unterstützt Herrn F. und seine Familie im Kampf gegen die Lügen der Polizei und für eine juristische Anerkennung seiner Unschuld.
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SUMMARY:Kupa Ilunga Medard Mutombo: Tod durch rassistische Polizeigewalt
DESCRIPTION:Berlin\, den 6. Oktober. Heute hat Mutombo Mansamba unsere Beratungsstelle ReachOut – Opferberatung und Bildung gegen Rechtsextremismus\, Rassismus und Antisemitismus – aufgesucht und uns berichtet\, dass sein Bruder Kupa Ilunga Medard Mutombo infolge eines brutalen rassistischen Polizeieinsatzes gestorben ist. Wir trauern um Kupa Ilunga Medard Mutombo und prangern die Polizeipraxis als institutionalisierte Praxis tödlicher Gewalt an\, die durch die rassistischen Strukturen der Berliner Polizei legitimiert wird. \nAm 14.09.2022 befand sich Kupa Ilunga Medard Mutombo in einem betreuten Wohnheim in Spandau für seelisch und psychisch krank gemachte Menschen. Er sollte in ein Krankenhaus verlegt werden. Für die Überführung wurden 3 Polizeibeamte\, ein Arzt und ein Krankenwagen gerufen. Als Kupa Ilunga Medard Mutombo seine Tür öffnete und die Polizei sah\, geriet er in Panik und wollte seine Tür vor Angst vor der Polizei wieder schließen. Die Polizeibeamt*innen wendeten massive brutale Gewalt gegen ihn an\, warfen ihn auf dem Boden\, fixierten ihn\, folglich blutete er aus dem Gesicht. Einer der Polizeibeamt*innen wischte das Blut aus Kupa Ilunga Medard Mutombo’s Gesicht mit einer Decke weg. Eine*r weitere*r Beamte*r drückte ihm ein Knie in seinen Nacken. Mindestens 13 weitere Polizeibeamt*innen betraten das Wohnheim und ließen niemanden in sein Zimmer. Einem Zeugen zufolge sagte ein Polizist\, Kupa Ilunga Medard Mutombo würde nicht mehr atmen. Obwohl ein Arzt und ein Krankenwagen vor Ort waren\, dauerte die Wiederbelebung mehr als 20 Minuten.Kupa Ilunga Medard Mutombo wurde in das Vivantes Klinikum in Spandau verlegt und 3 Tage später aufgrund lebensbedrohlicher Verschlechterung seines gesundheitlichen Zustands in die Charité eingewiesen. Sein Bruder wird erst 7 Tage nach dem Ereignis vom Krankenhaus benachrichtigt. Kupa Ilunga Medard Mutombo hatte lebensbedrohliche Verletzungen erlitten\, lag im Koma und sein Bruder informierte uns heute Nachmittag\, dass Kupa Ilunga Medard Mutombo seinen Verletzungen erlegen ist. Die Nachricht von Kupa Ilunga Medard Mutombo’s Tod schmerzt uns\, gleichzeitig steht er aber auch für eine systematische Praxis der Polizei\, die durch ihre Eingriffe\, in diesem Fall bei einem Schwarzen\, psychisch krank gemachten Menschen\, den Tod verursacht. Kupa Ilunga Medard Mutombo’s Tod ist kein Einzelfall. Wir sind davon überzeugt\, dass Kupa Ilunga Medard Mutombo durch den Polizeieinsatz ermordet wurde. Wir hätten vielleicht nie von dieser Ermordung erfahren\, wenn sein Bruder nicht zu uns gekommen wäre\, um Unterstützung durch unsere Beratungsstelle zu erhalten. \nReachOut unterstützt die Familie und fordert die sofortige Suspendierung aller beteiligten Polizeibeamt*innen\, bevor die staatsanwaltliche Ermittlung zu einer Anklage führt. \nKontakt:Biplab Basu: 0179-544 17 90
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SUMMARY:KOP-Panel bei "O-Platz wird 10 – Baustelle Migration": racist police violence and abolition
DESCRIPTION:>deutsch< \nVor 10 Jahren wurde der Kreuzberger Oranienplatz und später dann auch die Gerhart-Hauptmann Schule in der Ohlauer Straße besetzt. Anlässlich dieses Jubiläums wollen wir uns vom 5.10.-9.10. auf dem Oranienplatz versammeln und die Geschichte der rebellischen Geflüchteten-Bewegung feiern.Mit einer fünftägigen Open-Air-Kunstbaustelle zeigen wir die Geschichte des Refugee-Resistance-Movements und die zahlreichen Facetten der Kämpfe\, die auf und um den O-Platz geführt wurden.Menschen die damals wie heute in der Bewegung aktiv sind und auf dem O-Platz präsent waren\, werden ein Festivalprogramm mit Theater\, Grafik\, Malerei\, Literatur\, Fotografie und Film gestalten\, in dem wir auf vielfältige künstlerische Weise die Stationen des Widerstands nachzeichnen: Vom langen Marsch nach Berlin bis hin zur schändlichen Räumung des Camps durch den Berliner Senat und den Bezirk.Zehn Jahre nach dem Beginn der Besetzung des O-Platzes wollen wir aber nicht nur unsere Geschichte feiern\, sondern auch einen Vorschlag für eine Gesellschaft unterbreiten\, die sich als vielfältig\, postkolonial\, basisdemokratisch und postmigrantisch versteht. \nUnser Widerstand lebt. O-Platz lebt. \n>english< \nWe invite you to celebrate 10 years of the refugee resistance movement\, that occupied Oranienplatz and later the Gerhart-Hauptmann-Schule in Ohlauer Straße. To mark this anniversary\, we will gather at Oranienplatz from 5.10 – 9.10.2022 to celebrate the history of the refugee movement. There will be panels\, concerts\, photo exhibitions\, art performances\, a zine workshop and much more! Angela Davis will also be coming to support our local struggles. We will be posting the entire programme over the next few days on our Instagram account and on oplatz.net. Let’s come together\, remember\, and fight for the fair treatment of all refugees! \n 
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SUMMARY:Seit 2002 gemeinsam gegen Rassismus in Polizei und Justiz – KOP Berlin feiert 20 Jahre Widerstand
DESCRIPTION:Pressemitteilung Berlin\, 19. August 2022: Die Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP Berlin) blickt auf 20 Jahre Kampf und Empowerment gegen Rassismus in Polizei und Justiz zurück. Zu diesem Anlass wollen wir gemeinsam mit Betroffenen\, Aktivist*innen und Wegbegleiter*innen zurück- und voraus schauen\, und freuen uns mit Euch und Ihnen zu diskutieren und zu feiern. \nAls KOP Berlin im November 2002 gegründet wurde\, sprach noch niemand über die rassistische Gewalt und Schikane der Polizei gegenüber Schwarzen Menschen und Personen of Colour in der Hauptstadt\, geschweige denn über Institutionellen Rassismus in deutschen Strafverfolgungsbehörden. Dabei gab es bereits zahlreiche Berichte von Betroffenen\, die detailliert Auskunft gaben über das Ausmaß ihrer Entrechtung im Kontakt mit Polizist*innen. Hier war die Rede von rassistischen Personenkontrollen\, der Verletzung von Bürger*innenrechten\, unverhältnismäßiger Gewalt und Tötung. Die Definitionsmacht über das\, was tatsächlich geschehen war\, behielt jedoch stets die Polizei: So wurden Opfer zu Täter*innen kriminalisiert und nicht selten Betroffene wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte oder Beleidigung in Strafverfahren verurteilt. „Die sozialen\, psychischen und körperlichen Folgen für die Opfer rassistischer Polizeigewalt sind dabei meist schwerwiegend“\, sagt Biplab Basu\, Gründungsmitglied von KOP. \nKOP Berlin startete als Rechtshilfefonds und ermöglicht bis heute zahlreichen Betroffenen\, sich im Gericht gegen die Lügen der Polizei zu wehren. Bereits 2005 wurde die erste Sammlung von Betroffenen-Berichten im Berliner Abgeordnetenhaus veröffentlicht; bis heute dokumentiert die Chronik rassistischer Polizeigewalt in Berlin über 250 Vorfälle und ist das einzige systematische Monitoring zu dem Thema in Deutschland (https://kop-berlin.de/chronik). \nKOP ist seit ihrer Gründung getragen durch ehrenamtliche Aktivist*innen\, die sich an der Seite von Betroffenen\, Freund*innen und Hinterbliebenen gegen rassistische Polizeigewalt wehren. Die Kampagne unterstützte die Familien von Dennis „Jockel“ (erschossen 2008 von einem Berliner Polizist in Neuruppin)\, Sliman Hamade (getötet durch Fesselung 2010 in Schöneberg) und Hussam Fadl (erschossen 2016 von einem Polizist in einer Geflüchtetenunterkunft in Moabit). KOP setzte sich immer für aktive Solidarität mit Betroffenen auf der Straße ein und informiert bis heute auf Infoveranstaltungen\, Kundgebungen und Demonstrationen über Möglichkeiten der Intervention. Publikationen und zahlreiche internationale\, nationale und lokale Veranstaltungen brachten Polizeirassismus in Berlin und Deutschland in das Bewusstsein von Berliner*innen\, Journalist*innen und Parlamentarier*innen.  \nKOP hat gemeinsam mit Betroffenen\, antirassistischen Projekten und Aktivist*innen zahlreiche Initiativen gestartet\, um die Dimensionen rassistischer Polizeigewalt in Berlin offenzulegen\, aktive Solidarität zu zeigen und Polizist*innen für ihr rassistisches Handeln zur Rechenschaft zu ziehen: Solibündnis Slieman Hamade; Ban! Racial Profiling – Gefährliche Orte abschaffen! und Gerechtigkeit für Hussam Fadl Death in Custody: Aufklärung der Todesumstände in Gewahrsam jetzt!
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SUMMARY:Einladung Kundgebung GoFilmthePolice
DESCRIPTION:Seit dem 11.11.2021 läuft unsere Kampagne „GoFilmthe Police“\, wir haben einige Videos von Zeug*innen und Betroffenen kenntnis erhalten\, die immer wieder die Brutalität und Gewalt der rassistischen Polizei-Bande sichtbar machen. Durch die Solidarität der Filmenden konnten zum Teil die Betroffenen\, die von der Polizei kriminalisiert wurden\, durch die Videoaufnahmen vor Gericht freigesprochen werden. Gleichzeitig erleben wir aber immernoch\, dass das Filmen durch die Polizei kriminalisiert wird und Menschen körperlich und verbal durch die Polizei massiv angegriffen werden. Es wird behauptet\, dass das Filmen nicht erlaubt sei und deswegen die angewendete Gewalt legitim sei.Die Polizei behauptet\, dass sie nicht rassistisch ist\, dass sie nur Gewalt anwendet\, wenn sie provoziert wird und/oder sie selbst bedroht wird.Aber warum wehren sie sich dann dagegen\, gefilmt zu werden?Die Behauptung\, Filmen von Polizeieinsätzen wäre verboten stimmt einfach nicht\, es gibt kein Gesetz das es verbietet.Wir fordern deshalb Videoaufnahmen systematisch als Beweismittel in Gerichtsverfahren zuzulassen und anzuerkennen und die Entkriminalisierung von Zeug*innen\, die rassistische Polizeigewalt filmen. \nRassistische Polizeigewalt darf nicht weiter herunter gespielt werden. Es geht nicht um bedauerliche Einzelfälle\, sondern ein strukturelles Problem. Wir werden mit der Kampagne weiter auf dieses Problem aufmerksam machen und erwarten eine Antwort der Politik auf unsere Forderungen! \n    • Wir fordern ein klares politisches Bekenntnis\, verbindlich für alle Polizisten\, das sie im Einsatz gefilmt werden dürfen!    • Die bisherige Praxis von Polizisten\, die Smartphones von filmenden Menschen zu beschlagnahmen\, oder die Löschung von Aufnahmen mit Gewalt zu unterbinden\, muss verboten werden! \nWir wollen gemeinsam mit euch laut sein! Go Film the Police!
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SUMMARY:30. April 2022: Kundgebung & Livekonzert
DESCRIPTION:Das Kottbusser Tor ist seit Jahrzehnten ein Ort von Migrantinnen\, Romnja und Sintezzi\, Schwarze Menschen und People of Color. Es ist ein Ort des Widerstands\, gegen rassistische Verdrängung indem sich verschiedene von Rassismus betroffenen Communities erfolgreich organisieren. Dieser Ort ist auch seit Jahrzehnten\, besonders seit Anfang der 1990er Jahre\, ein Hotspot der polizeilichen Willkür\, Schikane und Kriminalisierung von Migrantinnen\, Romnja* und Sintezzi\, Schwarze Menschen und People of Color. Das Kottbusser Tor steht immer im Mittelpunkt von alltäglicher rassistischer Polizeigewalt und Racial Profiling\, um Migrantinnen\, Schwarze Menschen und People of Color bzw. deren Kinder zu verdrängen\, abzuschieben und\nzu dämonisieren.\nDas rassistische Projekt eine Polizeiwache gerade am Kottbusser Tor einzurichten\, hat nicht unmittelbar mehr\nSchikane als Folge\, dies passiert ohnehin alltäglich\, vielmehr ist es eine Machtdemonstration der weißen\nGesellschaft. Polizeigewalt heißt rassistische Kontrollen\, Schikane\, Beleidigungen\, Bloßstellen in der\nÖffentlichkeit bis hin zu Körperverletzung und tödlicher Gewalt\, die in Deutschland zum alltäglichen\nAusnahmezustand gehören.\nDie massive Polizeipräsenz in gesamt Kreuzberg bedeutet in erster Linie eine Kriminalisierung von\nMigrantinnen\, Romnja und Sintezzi\, Schwarze Menschen und People of Color. Der Kotti wurde aus rassistischen Motiven als sogenannter „kriminalitätsbelasteter Ort“ diffamiert\, was bedeutete dass die Polizei hier Sonderbefugnisse hat\, damit sie unsere Körper beherrschen können. Dies erhöht den Druck auf Schwarze Menschen und People of Color\, Migrantinnen\, Romnja* und Sintezzi* und andere kriminalisierte\nCommunities wie Wohnungslose Menschen oder Drogenuser*innen. Durch die geplante neue Polizeiwache\nwird die massive Polizeipräsenz und Polizeigewalt legitimiert und verfestigt. Eine weitere Polizeiwache wird zu\neinem neuen Grad der Verunsicherung der Communities\, die am Kotti leben\, arbeiten und Zeit verbringen\,\nführen.\nWir wollen am 30. April laut werden gegen rassistische Polizeigewalt\nund die rassistische weiße Gesellschaft – am Kotti und überall!\nAnstatt mehr Polizei fordern wir eine Abkehr von autoritären Lösungsversuchen für soziale Probleme. Mehr\nPolizei bedeutet mehr Gewalt! Wir brauchen Ansätze dafür\, wie eine gerechte Gesellschaft ohne Polizei\nfunktionieren kann\, in der wirklicher sozialen Zusammenhalt und starke Communities sich selbst organisieren.\nWir fordern\, dass im Kottbusser Tor keine Polizeiwache aufgebaut wird und dass dieses Projekt sofort\ngestoppt wird!\nKommt am 30. April an den Kotti: es wird ein breites Programm geben mit Live Musik und vielen\nverschiedenen Redebeiträgen!\nKOP-Berlin ist telefonisch zu erreichen unter: +49 179 544 17 90
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LOCATION:Kotti\, Adalbertstraße 3\, Berlin\, 10999
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SUMMARY:Kein Freund kein Helfer - Against Racial Profiling and Police Violence - am Kotti und Überall!
DESCRIPTION:Der Berliner Senat plant eine neue Polizeiwache im NKZ Gebäude am Kottbusser Tor. Der Kotti ist seit Jahrzehnten\, besonders seit Anfang der 1990er Jahre\, ein Hotspot der polizeilichen Willkür\, Schikane und Krimininalisierung von Migrat*innen und BPoCs. Das Kottbusser Tor steht immer im Mittelpunkt von alltäglicher rassistischer Polizeigewalt und Racial Profiling\, um Migrant*innen und BPoCs bzw. deren Kinder zu verdrängen\, abzuschieben und zu dämonieiseren. \nEine weitere Polizeiwache wird zu einem neuen Grad der Verunsicherung der Communities\, die am Kotti leben\, arbeiten und Zeit verbringen\, führen. \nWir wollen am 30. April laut werden gegen rassistsiche Polizeigewalt und die rassistische weiße Gesellschaft – am Kotti und überall! \n 
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SUMMARY:"Kriminalitätsbelastete Orte" abschaffen! - AktionswochenEnde
DESCRIPTION:Das Kottbusser Tor\, der Görlitzer Park aber auch der Alexanderplatz und einige andere Orte in Berlin werden von der Polizei als „kriminalitätsbelastet“ eingestuft. An diesen Orten hat die Polizei dann das Recht Personen zu kontrollieren und mitgeführte Gegenstände zu durchsuchen. Die rechtliche Grundlage hierfür ist das Berliner Polizeigesetz (ASOG §§ 21\, 34\, 35). Die Polizei sagt\, an diesen Orten würde es Probleme mit sogenannter „Clankriminalität“ geben oder mit Gewaltdelikten wegen Drogenhandel und -konsum. Auffällig ist\, dass fast alle dieser vermeintlich gefährlichen Orte in Berlin Plätze sind\, an denen sich auch migrantische Communities treffen\, sowie Drogenkonsument*innen oder wohnungslose Menschen. Durch die Kontrollen wird vermittelt\, dass von ihnen potentiell mehr Straftaten ausgehen\, als von anderen Leuten. Menschen werden von der Polizei geprofiled\, also als arm\, nicht-weiß oder „auffällig“ eingestuft und deshalb oft festgehalten\, durchsucht und öffentlich schikaniert. Sie werden stetig beobachtet und unter Generalverdacht gestellt. Diese Menschen werden stetig beobachtet und unter Generalverdacht gestellt. Auch wenn die allermeisten Kontrollen ohne konkreten Verdacht passieren und meistens auch nichts „verbotenes“ gefunden wird\, bestätigen diese öffentlichen Schikanen rassistische und klassistische Vorurteile. Aber die Polizeigewalt und die traumatischen Erfahrungen von den Betroffenen\, kriminalisierten Menschen werden fast nie erwähnt. All das geschieht im Namen einer vermeintlichen Sicherheit. Aber Sicherheit für wen?!  \nSoziale Lösungen\, statt noch mehr Polizei!  \nKlar ist es ein Problem\, wenn Menschen keinen Zugang zum Wohnungsmarkt bekommen und dann einen Hauptteil des privaten Lebens auf der Straße verbringen. Klar ist es ein Problem\, dass Menschen illegalisiert werden und sich teilweise gezwungen sehen\, Geld durch illegalisiertes Business zu machen. Aber diese sozialen Probleme entstehen durch eine rassistische\, kapitalistische Politik. Und sie werden ganz sicher nicht durch Repression\, Überwachung und Verdrängung gelöst! Es braucht nachhaltige und strukturelle Veränderung. Zum Beispiel das Recht auf Wohnen und das Recht zu Bleiben – für Alle! Sicherheit bedeutet\, die Möglichkeit zu haben\, ein gutes Leben zu führen\, und Solidarität zu erfahren.  \nWir setzen uns deshalb für die Abschaffung kriminalitätsbelasteter Orte ein! Wir fordern soziale Lösungen für soziale Probleme und den Abbau von polizeilichen Kompetenzen! Die Polizei ist ein Problem\, und nicht die Lösung. Zeigen wir aktive Solidarität mit den Betroffenen sogenannter verdachtsunabhängiger Kontrollen. Wo andere von der Gesellschaft ausgeschlossen werden\, wehren wir uns gemeinsam.  \nAuf zum Alex!  \nDer Alexanderplatz ist ein Modellprojekt in der Polizeiarbeit: Seit Dezember 2017 gibt es mitten auf dem Alexanderplatz die Alexwache. Von hier planen Landespolizei\, Bundespolizei und Ordnungsamt gemeinsam ihre Einsätze auf dem Alex. Diese richten sich häufig gegen Jugendliche und wohnungslose Personen\, die den weitläufigen\, zentralen Platz als Treffpunkt  nutzen. Auch im Bahnhof sind Polizei und Sicherheitspersonal aktiv: im Rahmen von „Ticketkontrollen“ wird Racial Profiling betrieben und gezielt People of Color kontrolliert. Das passt zu dem Plan\, nicht erwünschte Personen aus der Berliner Innenstadt zu vertreiben und den Alex zum Start der Touri-Meile hin zum Brandenburger Tor zu machen. Das werden wir nicht zulassen! Auf zum Alex!  \nAm Freitag\, den 1. April starten wir unser Aktionswochenende um 17 Uhr am Alex (Panoramastraße 1)  mit einem gemeinsamen Abendessen und Veranstaltungen.  \nKeine Polizeiwache am Kotti!  \nVor Kurzem verkündete Innensenatorin Spranger von der SPD die Installation einer festen Polizeiwache neben dem Cafe Kotti im NKZ! Von dort aus sollen die vermeintlich kriminellen People of Color\, refugees\, und drogenkonsumierenden Menschen noch besser überwacht und kontrolliert werden. Wir stellen uns mit aller Entschlossenheit gegen dieses gefährliche Projekt und werden alles dafür tun\, es zu verhindern! Kommt deshalb am Sonntag\, den 3.4. zu unserer Demo!  \nFür die Gewalt und Kriminalität\, die es am Kotti tatsächlich gibt\, müssen Lösungen gefunden werden\, die an den Ursachen ansetzen. Mehr Polizei verbessert vielleicht das Sicherheitsgefühl der Menschen\, die nicht kriminalisiert werden. Für Alle\, die aber den alltäglichen Polizeiübergriffen schon jetzt ausgesetzt sind\, macht es das Leben noch unsicherer. Mehr Konsumräume und die Legalisierung von Aufenthalt würden die Lage konstruktiv verändern.  \nDer Kotti soll ein Treffpunkt für alle Menschen bleiben\, die sich dort schon immer aufhalten\, und dort wohnen. Lasst uns deshalb den Kiez organisieren und gemeinsam für eine solidarische Sicherheit sorgen!  \nAm Samstag den 2.4. vormittags werden wir am Kotti ab 12:30 vor Vorträge\, Workshops und Infostände organisieren.  \nGörli für Alle!  \nDer Görli ist eigentlich ein Park\, in dem Leute gerne abhängen. Inzwischen ist er zu einem Symbol für Racial Profiling und Polizeigewalt geworden. Neben den Einsätzen der Brennpunkt- und Präsenzeinheit (BPE)\, die an allen kriminalitätsbelasteten Orten aktiv ist\, gibt es die Taskforce Görli\, bei der Polizei und Ausländerbehörde kooperieren. Was sich nach Fernseh-Krimi anhört\, trifft in der Realität insbesondere Schwarze junge Männer\, die hier im Fokus der Polizei und ihrer Schikanen stehen. Wir fordern\, dass der Park wieder ein Ort wird\, an dem sich alle gerne aufhalten und sich alle sicher fühlen können.  \nAm Samstag\, den 2.4. werden wir bei den Gebäuden am Edelweiß ab 16:30 Veranstaltungen\, Essen und Konzerte machen.  \nNicht Antifaschismus ist kriminell\, sondern eure Repression!  \nAuch Linksradikale\, Antifaschist*innen und linke Räume\, wie zum Beispiel Hausprojekte\, sind immer wieder Ziel von Kriminalisierung. So ist auch die Rigaer Straße als „kriminalitätsbelasteter“ Ort eingestuft. Wir solidarisieren uns mit allen emanzipatorischen Kämpfen\, die sich für soziale Gerechtigkeit und gegen rechte Strukturen einsetzen. Bei dem Aktionswochenende wird es an den verschiedenen kbOs Aktionen und Veranstaltungen dazu geben.  \nEure Sicherheit geht uns auf den Kiez!  \nDas Konzept der kbOs ist längst überholt. Es wird Zeit\, sie abzuschaffen – anstatt polizeiliche Überwachung\, wie am Kotti\, noch weiter auszubauen. In all den Jahren wurde der Kotti nicht „sicherer“\, soziale Probleme sind aber schlimmer geworden – auch durch die Pandemie.  \nIhr seid keine Sicherheit!  \nLetzten Mai haben wir deshalb mit einer starken Demo die Kampagne „Ihr-Seid-Keine-Sicherheit“ ins Leben gerufen\, in der verschiedenste antirassistische und antifaschistische Gruppen aktiv sind. Mit der Kampagne organisieren wir uns gegen Nazis und strukturellen Rassismus in den Sicherheitsbehörden wie der Polizei. Wir möchten aber auch alternative Perspektiven auf die Frage von gemeinschaftlicher Sicherheit entwickeln.  Am ersten Aprilwochenende werden wir an drei der sogenannten „kriminalitätsbelasteten Orte“ mit diversen Aktionen ein Zeichen gegen die Kriminalisierung von wohnungslosen und armen Menschen\, Schwarzen Menschen\, Geflüchteten\, People of Color\, Romn*ja\, Muslim*a\, Drogenkonsument*innen\, Antifaschist*innen\, Menschen mit psychischen Problemen und Sexarbeiter*innen setzen! Solidarität statt Sicherheit! 
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