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SUMMARY:kritisch-lesen.de und die Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP) präsentieren Lesung mit Frances Henry
DESCRIPTION:In Sobernheim an der Nahe lebten im Jahr 1933 ungefähr 4300 Einwohner_innen\, davon 150 Jüdinnen und Juden. Zwei davon waren die Großeltern von Frances Henry\, die 1939 als 7-Jährige emigrierte. Die emeritierte Anthropologin aus Toronto kam in den 1970er Jahren zurück in die Kleinstadt\, um mit Nachbar_innen\, Mitschüler_innen und anderen über den Alltag\, Ausgrenzung und Entrechtung während der Nazi-Zeit zu sprechen. Mit den Methoden der Oral-History und der ethnosoziologischen Anthropologie gearbeitet\, entsteht das Bild einer typischen deutschen Kleinstadt jener Zeit. Die Autorin wird ihr bereits vor knapp 30 Jahrenauf Englisch erschienene Buch „Neighbors and Victims“ (Nachbarn und Opfer) präsentieren und daraus lesen. \n* die Veranstaltung wird in deutsch/ englisch stattfinden. \nTeilnehmer:innen \n\n\nFrances Henry \n \nführenden Expert_innen zu Rassismus und Antirassismus in Kanada\, emeritierte Professorin aus der York University in Toronto\,
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SUMMARY:Racial Profiling Reloaded (http://racial-profiling.kop-berlin.de)
DESCRIPTION:Racial Profiling beschreibt eine Polizeipraxis\, deren Anwendung in Deutschland bisher offiziell geleugnet wird. Dabei geht es um willkürliche Personenkontrollen aufgrund von rassialisierter Hautfarbe\, Ethnie\, Religion\, Sprache etc.; eine Praxis\, die im öffentlichen Raum – auf der Straße\, in Öffentlichen Verkehrsmitteln\, in Parks und Einkaufscentern – oft zu beobachten ist und die in einem gerade abgeschlossenen Gerichtsverfahren in Koblenz sogar als rechtmäßig erklärt wurde. \nAus Sicht der „Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz“ und vieler antirassistischer Initiativen ist Racial Profiling ein klarer Verstoß gegen die Grund- und Menschenrechte und Beispiel eines institutionellen Rassismus\, der unter dem Vorwand von Sicherheitsbestimmungen legitimiert wird. \nIn Großbritannien und Frankreich wird Racial Profiling von sozialen und migrantischen Verbänden in den letzten Jahren bereits öffentlich dokumentiert und scharf kritisiert\, nachdem diese Polizeitaktik die sozialen Kämpfe der damit permanent stigmatisierten Communities zusätzlich angeheizt hatte. \n  \nDie Tagung Racial Profiling Reloaded ist bereits die vierte Veranstaltung\, die KOP zu diesem Thema durchführt. Nach „Gewalt. Polizei. Rassismus. Wenn die Polizei zum Täter wird“ (2005)\, „Vom Polizeigriff zum Übergriff“ (2007) und „Racial Profiling or The colour of guilt and innocence – Zur rassistischen Motivation polizeilicher Praxis“ (2009) steht diesmal der gemeinsame und koordinierte Kampf gegen Racial Profiling im Mittelpunkt. Zusammen wollen wir unsere Strategien austauschen\, interdisziplinär bündeln und schlussendlich als starkes Netzwerk abstimmen.  \nTeilnehmer:innen \n\n\nLiz Fekete \n \nGeschäftsführerin des Institute of Race Relations (London). In ihren Schwerpunkten beschäftigt sie sich mit gegenwärtigen Formen des Rassismus\, Rechten von geflüchteten Menschen\, rechtsradikalem Extremismus und antimuslimischen Rassismus in Europa. \n\n\nBiplab Basu \nMitbegründer der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP. Aktivist gegen rassistische Diskriminierung und Gewalt. \n\n\nFrances Henry \n \nFührende Expertin zu Rassismus und Antirassismus in Kanada. Emeritierte Professorin aus der York University in Toronto.
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SUMMARY:Eng/Deut/Turkish: Refugee Protest march Demonstration in Berlin - 13. October
DESCRIPTION:Genau eine Woche nach Ankunft des „Flüchtlingsmarsch“ in Berlin findet am 13. Oktober die „Refugee Protest March Demonstration to Berlin“ statt. Die zentralsten Forderungen sind ein Abschiebestopp\, die Abschaffung der Residenzpflicht sowie die Abschaffung der Flüchtlingslager. Die Route führt vom Oranienplatz zum Bundestag. Beginn ist um 15 Uhr. \nAm vergangenen Wochenende erreichte der „Flüchtlingsmarsch“ nach fast einem Monat Berlin. Am 13. Oktober demonstrieren die Flüchtlinge nun Unter dem Motto „Willkommen in Berlin! Für einen menschenwürdigen Aufenthaltsstatus in Deutschland! Asyl und Bewegungsfreiheit sind keine Privilegien\, sondern Menschenrechte!“ und ziehen vom Oranienplatz zum Bundestag – eine Woche nach Ankunft in Berlin und genau einen Monat nachdem die Geflüchteten am Grenzübergang zwischen Bayern und Thüringen ihre Aufenthaltspapiere zerrissen haben. Die bundesweite Demonstration beginnt um 15 Uhr am Oranienplatz und endet mit einer Abschlusskundgebung vor dem Bundestag. \n» Videolink: Mobi-Video: Refugee Protest March Demonstration \nIn einem Aufruf der Flüchtlinge heißt es:  „Wir sind Flüchtlinge aus den verschiedensten Regionen der Welt\, wir alle flohen auf der Suche nach Freiheit und Menschlichkeit. Entgegen den Verheißungen fanden wir diese weder in Europa noch in Deutschland. Nach einem weiteren Selbstmord eines unserer Leidensgenossen\, entschlossen wir uns\, die Marginalisier-ung und Entrechtung\, die der deutsche Staat für uns vorsieht\, nicht mehr länger hinzunehmen. Wir haben die Flüchtlingslager verlassen und die Essenspakete boykottiert. Wir haben die Gutscheine ignoriert und die Plätze der Städte besetzt. Seit dem 8. September befinden wir uns auf einem Protestmarsch von Würzburg nach Berlin\, um unsere Forderungen in die Hauptstadt und damit in das politische Zentrum Deutschlands zu tragen.Mit der großen Demonstration in Berlin am 13. Oktober findet eine Etappe unseres Kampfes einen Abschluss\, gleichzeitig markiert sie den Anfang einer neuen. Alle Menschen\, denen das Menschsein noch etwas bedeutet\, sind dazu aufgerufen\, sich an diesem Tag und darüber hinaus unserem Protest anzuschließen. Setzten wir gemeinsam der Isolation\, Diskriminierung und Zermürbung der Flüchtlinge ein Ende! \nAbschiebestopp! Abschaffung der Residenzpflicht! Abschaffung der Flüchtlingslager! \n\nWeiterführende Links\nrefugeetentaction.net\nDeutsch: Flüchtlings-Protestmarsch Demonstration in Berlin am 13. Oktober\nEnglish: Refugee Protest March Demonstration in Berlin on October 13. 2012\nTurkish:  Ça?r?! Almanya?da mültecilerin bir ayd?r ba?latt?klar? uzun yürüyü? Berlin?e geliyor\nThe Caravan Network Meeting On Break Isolation – Refugee Protest march 2012\n\nBreak Isolation Camp Erfurt  Strengthening the unity of refugee struggles against colonial injustice in Germany \n\nZeitung der KARAWANE – publication (PDF)
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SUMMARY:Der Prozess geht weiter: Amare B. kämpft um die Bestätigung der Verurteilung von Berliner Polizisten in zweiter Instanz
DESCRIPTION:Amare B. und KOP mobilisieren breiten Widerstand gegen rassistische Routinen in Polizei\, Justiz und überall. Unterstützt Amare B. beim Berufungsverfahren gegen Berliner Polizisten\, die in erster Instanz der gefährlichen Körperverletzung schuldig gesprochen wurden! Kommt zum Prozess und beobachtet das Handeln von Staatsanwaltschaft und Gericht! \nGegen Racial Profiling! Gegen rassistische Routinen in Polizei und Justiz! Für einen gemeinsamen Kampf mit den Betroffenen! \nAm späten Nachmittag des 25.10.2012 steht Amare B. am Tempelhofer Damm und telefoniert. Völlig unvermittelt wird er von mehreren Männern angegriffen und zu Boden geworfen. Erst geht Amare B. von einem Neonazi-Angriff aus\, doch als ihm plötzlich Handschellen angelegt werden\, begreift er dass es sich bei den Angreifern um Polizisten handelt. Einer der Männer kniet auf seinem Nacken\, so dass er keine Luft mehr bekommt. Er hat Todesangst\, schreit. Man befiehlt ihm nicht zu sprechen. Er wird vom Boden hochgezerrt und in einen parkenden PKW gestoßen. Man durchsucht seine Jacke nach Personalien. Immer wieder fragt man ihn\, woher er sein mitgeführtes Geld habe. Amare B. versteht all das nicht. Nach einer Weile kommen weitere Polizeiwagen hinzu\, mit weiteren Beamten. Nach Minuten werden seine Handschellen geöffnet und man weist ihn an\, zu gehen. Auf seine Frage\, warum er geschlagen wurde\, antwortet ein Beamter aggressiv: „Wir haben jemanden gesucht\, du hast hier gestanden und mit dem Handy telefoniert\, in dem Moment hast du uns angeschaut und das war verdächtig.“ \nAmare B. wird am linken Auge verletzt. Eine Rippe ist geprellt. Infolge des Angriffs verschlechtert sich seine psychische Verfassung derart\, dass er sich in therapeutische Behandlung begibt. \nAmare B. erstattet Anzeige wegen „Körperverletzung im Amt“. Der Prozess gegen zwei beschuldigte Beamten endet 2011 mit Verurteilungen. Die Polizisten legen Berufung gegen das Urteil ein. Am 18. September 2012 wird das Berufungsverfahren im Landgericht Berlin eröffnet.  \nKeine Neutralität des Gerichts – Eindrücke vom ersten Tag des Berufungsprozess  \nDas Gericht wirkte nicht neutral: Richterin und Staatsanwältin profilierten sich als Verteidigerinnen der Angeklagten. Die Nebenklagevertreterin stellte einen Befangenheitsantrag gegen die Richterin. \nDer Grund für die polizeiliche Maßnahme konkret an Amare B. blieb ungeklärt. Die Einlassungen der angeklagten Polizisten waren unglaubwürdig. \nDie angeklagten Polizisten G. und S. beschuldigen – wie bereits in der Hauptverhandlung – ihren Kollegen B. der Gewaltanwendung gegenüber Amare B. und verschleierten aus diesem Grund den Hergang des Übergriffs. Amare B. hat die angeklagten Polizisten demgegenüber zweifelsfrei als Täter des Übergriffs identifiziert. \nDie angeklagten Polizisten G. und S. fertigten weder über ihre Beobachtungen eines unvollendeten Diebstahls an der Aldi-Filiale\, noch über ihren „Einsatz“ an Amare B. Berichte an. Die Zusammenarbeit mit dem ermittelnden Beamten K. aus der LKA-Abteilung „Polizeidelikte“ umgingen sie mithilfe des „Zeugnisverweigerungsrecht“.   \nAmare B. wurde mehrfach gebeten\, einer späteren Vernehmung im Laufe des Prozesstags zuzustimmen. Geplant soillte er nach den angeklagten Polizisten G. und S. sprechen. Einer eingeschobenen Vernehmung des Polizisten K. stimmte er zu. Als auch noch der Beamte B. vor ihm gehört werden sollte\, wehrte er sich. Die Richterin bot ihm mehrfach die Verschiebung seiner Vernehmung auf einen zweiten Prozesstag an. Dies stellte eine absolute Geringschätzung des Geschädigten und seiner psychischen Schmerzen dar. Amare B. war eingestellt auf seine Vernehmung und wollte sich unverzüglich Erleichterung verschaffen. Konstrastierend hierzu stand die Sensibilität des Gerichts für den Arbeitsausfall der zu vernehmenden Polizeibeamten K. und B.  \nDie Nebenklagevertreterin war seitens des Gerichts erheblichen Behinderungen in ihren Befragungen ausgesetzt. Die Verteidiger der Angeklagten beleidigten die Nebenklagevertreterin provokativ.  \nmehr zum Thema: \nhttp://kop-berlin.de/beitrag/keine-neutralitat-des-gerichts-eindrucke-vom-ersten-tag-im-berufungsprozess-gegen-verurteilte-polizisten \nhttp://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=bl&dig=2012%2F09%2F19%2Fa0153&cHash=55484f90395dc9ec3a84a2fe4445d65c
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SUMMARY:Refugee Protest March - Informationsveranstaltung mit Aktivist_innen
DESCRIPTION:direkt im Anschluss an die Veranstaltung: Cocktail-Bar vom TresenOhneNamen \nAnfang September hat sich eine Gruppe geflüchteter Menschen zu Fuß auf dem Weg von Würzburg nach Berlin gemacht\, um ihre Menschenrechteeinzufordern\, die ihnen – wie allen Asylsuchenden – in diesem Staat verwehrt bleiben. Die Aktivist_innen berichten (mit Fotos und Videos) von demProtestmarsch. Sie setzten sich über die ihnen auferlegte Residenzpflicht hinweg und sind am 6.10.2012 nach 28 Tagen Fußmarsch am Oranienplatz inKreuzberg eingetroffen. Dort wurde ein Zelt-Camp für sie und ihre Unterstützer_innen errichtet\, damit ihre Forderungen hier in derHauptstadt gehört und durchgesetzt werden. Dazu gehört die Abschaffung der Residenzpflicht und des Arbeitsverbots sowie einen Zugang zu Bildung.…und der Kampf geht weiter: Am letzten Samstag fand eine Demo mit tausenden Teilnehmer_innen statt\, am Montag ist die NigerianischeBotschaft besetzt worden. \nAktuelle Informationen: http://www.refugeetentaction.net\, http://asylstrikeberlin.wordpress.com/
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SUMMARY:„Rassismus in juristischen Urteilen“
DESCRIPTION:Im Rahmen des Bündnisses gegen Rassismus* möchten wir Dich / Sie zu einer Arbeitsgruppe einladen: \n„Rassismus in juristischen Urteilen“Wann: 23.10.2012\, 18-20 UhrWo: Migrationsrat Berlin Brandenburg\, Oranienstr. 34 (HH; 2.St.)\, 10999 Berlin \nVon 2000 – 2003 genehmigen die Verwaltungsgerichte in Baden –Württemberg das Kopftuchverbot des Oberschulamts Stuttgarts und versperren damit Lehrerinnen mit Kopftuch den Zugang zum staatlichen Lehramt. Das Bundesverfassungsgericht widerspricht dieser Praxis und hebt die Urteile 2003 wieder auf.Begründung: das Tragen eines Kopftuchs im Unterricht kann nur dann verboten werden\, wenn es dafür ein entsprechendes Gesetz gibt. In Berlin führt das 2005 zum euphemistischen Neutralitätsgesetz\, das kopftuchtragende Frauen muslimischen Glaubens von der Beamtenlaufbahn in Schule\, Justiz und Polizei ausschließt. \n2012 sorgen zwei weitere Gerichtsurteile für Furore: Das Urteil des Koblenzer Verwaltungsgerichts\, das es der Bundespolizei erlaubt bei verdachts- und ereignisunabhängigen Kontrollen Menschen allein aufgrund ihrer Hautfarbe zu kontrollieren. Das zweite Urteil aus jüngster Zeit\, verbietet religiös motivierte Beschneidungen von Jungen. Das Landgericht Köln hatte die Beschneidung von Jungen im Juni als strafbare Körperverletzung gewertet. \nIm Rahmen des Festivals gegen Rassismus haben wir in einem ersten Workshop die sich dahinter verbergenden rassistischen Legitimationsmuster staatlicher Institutionen und die damit verbundenen rassistischen Grundannahmen der Dominanzgesellschaft erörtert. \nIn der Arbeitsgruppe wollen wir nun gemeinsam Wege erarbeiten Rassismus in juristischen Urteilen zu dokumentieren\, zu analysieren und zu skandalisieren. \nWeitere Informationen: www.migrationsrat.de\, www.reachoutberlin.de 
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SUMMARY:Hauptverhandlung wegen „Racial/ Ethnic Profiling“ vor dem OVG Koblenz am 29. Oktober 2012
DESCRIPTION:Sehr geehrte Damen und Herren\, \nwir möchten Sie hiermit darauf aufmerksam machen\, dass am Montag\, den 29.10.2012 um 13.30 Uhr vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Rheinland Pfalz in Koblenz die Hauptverhandlung zu Personenkontrollen von Bahnreisenden\, die laut Bundespolizei lediglich auf bestimmten Strecken durchgeführt werden\, stattfindet. Zur Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht (VG) Koblenz im Februar 2012 hatten die Medien das Thema verstärkt aufgegriffen. Auf Antrag des Göttinger Anwalts Sven Adam hatte das OVG Rheinland Pfalz am 8. Mai 2012 die Berufung gegen das Urteil in erster Instanz wegen grundsätzlichen Bedeutung zugelassen .Hintergrund ist eine Personenkontrolle eines 26-jährigen Schwarzen Deutschen aus Kassel\, der im Dezember 2010 auf einer Regionalstrecke von Kassel nach Frankfurt/Main von zwei Bundespolizisten kontrolliert worden war. Weil dies für den jungen Mann nicht die erste Kontrolle dieser Art war\, setzte er sich gegen die aus einer Sicht rassistischen Behandlung noch im Zug zu Wehr und klagte anschließend gegen die polizeiliche Maßnahme. Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) und das Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung e.V. (BUG) unterstützen den Kläger bei der juristischen Durchsetzung seiner Rechte. Rund um die Verhandlung vor dem OVG Koblenz am 29.10.2012 stellen wir Ihnen vor Ort gerne Interviewpartner_innen sowie Fotomaterial und -motive zur Verfügung. \nFür Rückfragen vor Ort wenden Sie sich bitte an Vera Egenberger (BUG) sowie Hadija Haruna und Tahir Della (ISD) als Ansprechpartner_innen. Für Interviews stehen Ihnen weitere Betroffene von „ Racial/Ethnic profiling“ und Rechtsanwalt Sven Adam zur Verfügung. \nStellungnahmen\, Dokumente und Hintergrundinformationen zum Thema finden Sie auf der Internetseite von Rechtsanwalt Sven Adam: www.anwaltskanzlei-adam.de/index.php?vg-koblenz oder der Internetseite des BUG: www.bug-ev.org/themen/schwerpunkte/dossiers/ethnicprofiling. html und www.bug-ev.org/aktivitaeten/aktuelle-klagen/diskriminierende-polizeikontrolle-in-koblenz.html \nSeite der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland: www.isdonline.deAuf Facebook: www.facebook.com/StopptRacialProfiling?fref=tsKontakte am VerhandlungstagHadija Haruna (ISD): 0179 47 03 876Vera Egenberger (BUG): 015 77 522 17 83
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