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SUMMARY:Sommer-Sonne-Lohmühlen-Café: KOP kocht Kekse und Kquiche
DESCRIPTION:Soli-Café für die  KOP. Kommt vorbei\, genießt vegan/vegetarische Köstlichkeiten und genießt die Frühlingssonne im Herzen Berlins.\nFür Eure musikalische Unterhaltung und unseren Support freuen wir uns ab 17 Uhr auf „Buntspecht„(SingerSongwriterin mit Gitarre und Ukulele).  Die Essensspenden gehen an die KOP (Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt).\n  \n 
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SUMMARY:Es gibt hier kein Problem mit der Sicherheit! Es gibt hier ein Problem mit der Polizei!
DESCRIPTION:Aufruf Antirepressionsdemo am 22.3. der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP)  \nRassismus hat viele Gesichter und verläuft anhand unzähliger sichtbarer und unsichtbarer Grenzen. Er äußert sich alltäglich auf der Straße\, wenn Menschen beschimpft oder geschlagen werden. Er äußert sich bei der Suche nach einer Wohnung\, wenn einige Menschen ständig Absagen erhalten und andere sofort genommen werden. Er äußert sich bei Behörden\, wenn Menschen staatliche Unterstützung verwehrt wird. Er äußert sich auch am Arbeitsplatz\, wenn Menschen in Konkurrenz zueinander gesetzt werden. Und er äußert sich in Polizei und Justiz\, wenn Menschen kriminalisiert werden.  \nDer Rassismus bei der Polizei reicht von selektiven Kontrollen\, körperlichen\, psychischen und sexuellen Misshandlungen bis hin zu Mord. Das Problem sind dabei nicht einzelne Polizist_innen\, die sich falsch verhalten\, denn der Rassismus in der Polizei ist institutionell verankert − er kennt etablierte Handlungen\, „Erfahrungswissen“ und verfügt über rechtliche Rahmenbedingungen. Das lässt sich besonders bei den sogenannten verdachts- und ereignisunabhängigen Kontrollen beobachten. Dank juristischer Legitimation werden rassistische selektive Kontrollen legalisiert.  \nEin Instrument der rassistischen Polizeipraxis sind „kriminalitätsbelastete Orte“: An diesen werden Personen ohne konkreten Verdacht von der Polizei kontrolliert und durchsucht – und an diesen Orten werden Personen häufig Opfer von Polizeigewalt. Die Konstruktion von Orten als „gefährlich“ oder „Gefahrengebiet“ ist in den Landespolizeigesetzen explizit enthalten: Verdachtsunabhängige Kontrollen sind in den Paragrafen zur Identitätsfeststellung geregelt. Dass dies ein Einfallstor für die Orientierung an rassistischen Kriterien bietet\, zeigt sich bei Betrachtung konkreter von KOP dokumentierter Fälle. Handlungsleitend für die Polizei ist häufig die rassistische Verknüpfung von Kriminalität und zugeschriebener Herkunft oder Hautfarbe\, oder die Annahme\, Nicht-Weiße seien per se „Ausländer“ und daher besonders kontrollwürdig\, um Aufenthaltsverstöße festzustellen.  \nLaut Boulevardzeitungen gilt die „Kriminalitätsbelastung“ für Straßen wie die Karl-Marx-Straße\, den Kottbusser Damm\, die Brunnenstraße\, die Oranienburger Straße und für Plätze wie den Weddinger Leopoldplatz\, den Lausitzer Platz und den Hackeschen Markt. Aber auch ganze Parks wie der Görlitzer Park\, der Weinbergspark und der Volkspark Hasenheide gelten ebenso wie Teile von U-Bahn-Linien sowie Bahnhöfe wie der S-Bahnhof Spandau oder der U-Bahnhof Hallesches Tor als „kriminalitätsbelastet“. Mit der Konstruktion kriminalitätsbelasteter Orte geraten neben Migrant_innen\, Schwarzen Menschen und People of Color außerdem insbesondere Drogenabhängige\, Arme und Sexarbeiter_innen in den Fokus.  \nWährend für Anwohner_innen in Zehlendorf oder Wilmersdorf ein solcher massiver polizeilicher Zugriff auf sie als Bürger_innen unvorstellbar wirkt\, ist es für Migrant_innen\, People of Color und Schwarze Menschen in Kreuzberg\, Neukölln und im Wedding Alltag\, von der Polizei kriminalisiert zu werden. Mittels ausgeweiteter polizeilicher Befugnisse kann an diesen Orten rassistische Polizeipraxis umso effektiver stattfinden. Die Polizei definiert diese Orte anhand von „Lage- und Ermittlungserkenntnissen“\, die der  Öffentlichkeit verschlossen bleiben. Klar ist jedoch: Wo intensiv nach „verdächtigem Verhalten“ gesucht wird\, wird meistens auch welches gefunden – und wenn nicht eben erfunden.  \nAm 22. März 2014 gehen wir gegen Repression auf die Straße\, wir solidarisieren uns mit den von Repression betroffenen Genoss_innen in den Knästen\, in Berlin\, in Hamburg\, in Stuttgart\, in Athen\, in Barcelona − überall. Wir solidarisieren uns mit allen Betroffenen rassistischer Polizeigewalt\, unabhängig davon weshalb sie sich an angeblich „kriminalitätsbelasteten“ Straßen\, U-Bahnhöfen\, Parks und öffentlichen Plätzen aufhalten!  \nGegen Rassismus\, für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung!  \nUnsere Solidarität gegen ihre Repression! \n  \n22. März 2014\, Berlin: Antirepressionsdemo \n16 Uhr | Kundgebung | U-Bahnhof Turmstraße \n17 Uhr | Demo | Ab U-Bahnhof Turmstraße
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SUMMARY:Solidarität mit antirassistischem Filmemacher
DESCRIPTION:Am Freitag\, den 28.03.2014\, kämpft der Filmemacher und Fotograf Riccardo Valsecchi gegen den Vorwurf im Juli 2012 zwei Sicherheitsleute vom Sony Center/Potsdamer Platz beleidigt zu haben. Valsecchi hatte 2013 mit „ID-withoutcolors“ den ersten Film zu Racial Profiling in Deutschland vorgelegt und sieht sich nun selbst mit einem Strafverfolgungssystem konfrontiert\, in dem Rassismus eine ausschlaggebende Rolle spielt. \nWas war passiert?Valsecchi hat in der taz vom 28.09.2012 selbst beschrieben\, was ihm am 26.07.2012 passiert war:„Ich mache Pause im Sony Center\, am Potsdamer Platz. Da nähert sich stramm der Sicherheitsdienst. Man beschuldigt mich\, Bilder gemacht zu haben. Ich weise die Männer darauf hin\, dass wir uns an einem Ort befinden\, an dem täglich Tausende von Touristen fotografieren. ‚Sie dürfen\, du nicht. Du bist ein Profi\, ich kann das an deiner Ausrüstung sehen‘\, sagt ein Uniformierter. Ich antworte ihm\, dass Letzteres korrekt ist\, mich aber ein Gebäude\, von dem es Millionen Bilder im Internet gibt\, nicht interessiert. Der Mann ist nicht überzeugt\, er möchte meine Fotos sehen. Ich weigere mich\, er ruft die Polizei. Sein Kollege schimpft: ‚Scheißegal\, was du bist!‘ Ich beschwere mich über den Tonfall\, aber er erklärt mir\, ohne dabei rot zu werden\, dass ’scheißegal‘ ein höfliches Wort in Deutschland sei. Der nächste Satz aber ist noch schöner: ‚Du solltest in dein Land zurückgehen.‘Die Polizei kommt. Ein Polizist sagt: ‚Diese Geschichte könnte negative Konsequenzen für Ihre Karriere haben\, wissen Sie das?‘ Ich will wissen\, warum. Ich habe keine Fotos im Sony Center gemacht\, wie ich ihn sogleich überprüfen lasse. Und die Aufforderung\, in mein Land zurückzugehen? Das hätte ich wohl missverstanden. Ob mich der Sicherheitsdienst beleidigt hat oder nicht\, darüber wird nun ein Richter entscheiden. Aber die Demütigung\, von aggressiven Menschen umringt und wie ein Verbrecher behandelt zu werden\, die wird bleiben. (vgl. Artikel) \nKOP unterstützt Riccardo Valsecchi in seinem Kampf gegen eine verleumdende Strafjustiz! Wir rufen zur breiten Solidarität mit dem Filmemacher auf. Kommt und zeigt\, dass wir uns nicht einschüchtern lassen in unserem Widerstand gegen Racial Profiling.
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