BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//KOP Berlin - ECPv6.15.20//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:KOP Berlin
X-ORIGINAL-URL:https://kop-berlin.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für KOP Berlin
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20160327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20161030T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20170326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20171029T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20180325T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20181028T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20170301T093000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20170301T103000
DTSTAMP:20260505T202659
CREATED:20170227T161100Z
LAST-MODIFIED:20231026T115035Z
UID:3515-1488360600-1488364200@kop-berlin.de
SUMMARY:Aufruf zur Prozessbeobachtung: Öffentliche Aufmerksamkeit erwünscht!
DESCRIPTION:Am Mittwoch\, dem 01. März 2017 um 9:30 Uhr findet in Saal 704 des Landgerichts Berlin in der Turmstraße 91\, 10559 Berlin die Berufungsverhandlung in einem Strafverfahren wegen des Vorwurfs des Betäubungsmittelhandels (3\, 7 g Cannabis) statt. \nDer Angeklagte\, Herr Ibad Elsidi (Name geändert)\, bestreitet die Tat. Er war an dem betreffenden Tag im Görlitzer Park\, um Freunde zu treffen\, während im Rahmen der “Task Force Görlitzer Park” eine großangelegte Polizeirazzia stattfand\, bei der er festgenommen wurde. \nEs liegen gegen Ibad keine Beweise vor außer zwei eher vagen Aussagen von Zivilpolizisten. Weitere Indizien sprechen für den Angeklagten. In der ersten Instanz wurde Ibad trotzdem für schuldig befunden. Würde dieses Urteil bestätigt\, könnte dies für Ibad massive Auswirkungen haben. Nicht nur droht ihm eine Haftstrafe\, sondern er muss auch aufenthaltsrechtliche Konsequenzen bis hin zu einer Abschiebung befürchten. \nEine Verurteilung würde den rechtsstaatlichen Grundsatz „Im Zweifel für den Angeklagten“ verletzen.
URL:https://kop-berlin.de/veranstaltung/aufruf-zur-prozessbeobachtung-offentliche-aufmerksamkeit-erwunscht
LOCATION:Landgerichts Berlin\, Turmstraße 91\, 10559
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://kop-berlin.de/wp-content/uploads/2023/10/event_featuredImage_58b450feb0509.jpeg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20170305T150000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20170305T160000
DTSTAMP:20260505T202659
CREATED:20170302T173500Z
LAST-MODIFIED:20231026T115035Z
UID:3517-1488726000-1488729600@kop-berlin.de
SUMMARY:SPRECHEN WIR ÜBER RASSISMUS – sprechen wir über Polizeigewalt
DESCRIPTION:mit einem Betroffenen des Kölner NSU-Nagelbombenanschlags / Mouctar Bah\, „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh“ /Karen Taylor\, „Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland“ / Moderation: Juliane Karakayali \nNicht immer ist der rassistische Gehalt institutionellen Handelns so offensichtlich\, wie am vergangenen Silvester am Kölner Hauptbahnhof. Die Kölner Polizei setzte die Praxis des „racial profiling“ selbstbewusst in Szene: Sie kontrollierte mehrere hundert Männer nur aufgrund ihres Aussehens\, hielt sie über Stunden fest und belegte sie mit dem Begriff „Nafris“ — Polizeijargon für „Nordafrikanische Intensivtäter“. \nRassismus wirkt durch die gesellschaftlichen Institutionen\, in deren Funktionsweisen er eingelassen ist. Das ist tückisch. Denn so werden rassistische Strukturen im gesellschaftlichen Leben verankert und ständig reproduziert. Dabei ist nicht entscheidend\, ob seine Akteur*innen absichtsvoll handeln. Oft scheinen sie dies aus einer unsichtbaren Logik heraus zu tun. \nDeshalb sind es meist erst die von Rassismus Betroffenen selbst\, die diese Strukturen in ihren Kämpfen sichtbar werden lassen. Damit schaffen sie die Voraussetzung für Kritik und Ansatzpunkte zur Überwindung von strukturellem Rassismus. \nIn dem Podiumsgespräch berichtet ein Betroffener des Kölner NSU-Nagelbombenanschlags aus der Initiative „Keupstraße ist überall“\, wie die Keupstraßen-Bewohner*innen bei den Ermittlungen kollektiv stigmatisiert und kriminalisiert und gleichzeitig mit ihrer Analyse\, die auf eine Urheberschaft von Nazis verwies\, zum Schweigen gebracht wurden. \nMouctar Bah ist als Freund von Oury Jalloh Mitbegründer der „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh“. Jalloh verbrannte am 7. Januar 2005 gefesselt in einer Dessauer Polizeizelle. Bis heute ist dafür niemand zur Rechenschaft gezogen worden\, obwohl sich die Hinweise auf einen Mord mehren. Dass der Fall aber noch mehr als zwölf Jahre später internationale Aufmerksamkeit erfährt\, liegt nicht zuletzt an der unermüdlichen Initiative\, die das Sprechen über institutionellen Rassismus in Deutschland mit verändert hat. \nKaren Taylor arbeitet seit 2016 für die „Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland“ (ISD) zum Thema Polizeigewalt und koloniale Erinnerungskultur. \nDie Veranstaltung wird moderiert von Juliane Karakayali\, die\, an der Evangelischen Hochschule Berlin zu Migration\, Rassismus\, Geschlechterforschung und feministischer Theorie forscht und aktiv im Tribunal ‚NSU-Komplex auflösen‘ ist. \nVeranstalter: Kölner Forum Tribunal ‚NSU-Komplex auflösen‘ mit Unterstützung der Akademie der Künste der Welt Köln und der Forschungsstelle für interkulturelle Studien der Universität zu Köln \nInfos hier: \nhttp://nsu-tribunal.de/event/sprechen-wir-ueber-rassismus-und-polizeigewalt/ \n 
URL:https://kop-berlin.de/veranstaltung/sprechen-wir-uber-rassismus-sprechen-wir-uber-polizeigewalt
LOCATION:VHS Forum am Neumarkt
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://kop-berlin.de/wp-content/uploads/2023/10/event_featuredImage_58b85bd0e942d.jpeg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20170308T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20170309T220000
DTSTAMP:20260505T202659
CREATED:20170302T174100Z
LAST-MODIFIED:20231026T115036Z
UID:3518-1488999600-1489096800@kop-berlin.de
SUMMARY:Der Apparat des Rassismus
DESCRIPTION:Über mehr als ein Jahrzehnt verübte die rechtsextreme terroristische Vereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) eine beispiellose Mordserie in ganz Deutschland. Rassistische Motive jedoch blieben im Deutungshorizont von Medien\, Politik und Behörden bis zur Selbstenttarnung der Terrorzelle lange ausgeschlossen. Der Apparat des Rassismus bringt eine internationale Debatte zum NSU-Komplex als Konglomerat aus rechtsextremem Terror\, institutionellem und strukturellem Rassismus in Gang; im Kontext deutscher Geschichte und innerhalb der longue durée von Kolonialismus\, Migration und Genozidgeschichte der globalisierten Moderne. \nWelche Wirkmacht hat der Rassismus als Strukturierungsgröße der Gegenwartsgesellschaften? \nWie prägt er kollektive Denkhorizonte und Erkenntnisprozesse westlicher Wissenssysteme? Wie reproduziert er sich in den gesellschaftlichen Funktionsapparaten von Staat\, Politik\, Recht und Justiz? In welchen Überprüfungsräumen können strukturelle rassistische Formationen wie auch Gewaltexzesse analysiert werden? Wie können Erfahrungen und Situationen unterschiedlicher Migrationsgesellschaften sie perspektivieren? \nVorbereitend auf das Tribunal NSU-Komplex auflösen gehen internationale Expert*innen und Aktivist*innen aus unterschiedlichen Disziplinen in Vorträgen und Kommentaren der Geschichte\, Gegenwart und den aktuellen Konfigurationen des Rassismus in seinen strukturellen und globalen Ausprägungen nach. \nMit Nafeez Ahmed\, Manuela Bojadžijev\, Liz Fekete\, Ayşe Güleç\, Bülent Küçük\, Yann Moulier Boutang\, Eyal Weizman u.v.a. \nDer Apparat des Rassismus ist eine Kooperation des Tribunals NSU-Komplex auflösen und des HKW im Vorfeld der gleichnamigen Veranstaltung\, die von antirassistischen und migrantischen Netzwerken\, Bürgerrechtsgruppen und Einzelpersonen auf den Weg gebracht wurde mit dem Ziel der öffentlichen Verurteilung und Aufarbeitung des NSU-Komplexes. \n Mi\, 08. März 2017   — Do\, 09. März 2017 \nHaus der Kulturen der Welt \n  \nInfos hier: \nhttp://hkw.de/de/programm/projekte/2017/der_apparat_des_rassismus/der_apparat_des_rassismus_start.php
URL:https://kop-berlin.de/veranstaltung/der-apparat-des-rassismus
LOCATION:Haus der Kulturen der Welt\, John-Foster-Dulles-Allee 10\, 10557
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://kop-berlin.de/wp-content/uploads/2023/10/event_featuredImage_58b85b62750e8.jpeg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20170315T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20170315T200000
DTSTAMP:20260505T202659
CREATED:20170302T095000Z
LAST-MODIFIED:20231026T115035Z
UID:3516-1489604400-1489608000@kop-berlin.de
SUMMARY:Hilfe- unsere Polizei tötet! Angehörige und Freunde erzählen
DESCRIPTION:Einladung und PresseinformationFlyer arabischFlyer deutsch \nWir von der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP) rufen dazu auf\, am 15. März\, dem internationalen Tag gegen Polizeigewalt gemeinsam den Menschen zu gedenken\, die in Deutschland von der Polizei ermordet wurden und das Thema rassistische Polizeigewalt an die Öffentlichkeit zu bringen. \nDer Tag wird weltweit auch dazu genutzt\, sich mit verschiedenen marginalisierten Gruppen\, die potentielle Opfer sein können\, zu vernetzen. People of colour\, Wohnungslose\, Transgender\, Queers\, psychisch Kranke\, Drogennutzer_innen\, Sexarbeiterinnen – all diejenigen sind weltweit Diskriminierung\, polizeilicher Schikane und Gewalt ausgesetzt. \nIn Deutschland hat der Tag allerdings bisher keine große Aufmerksamkeit. Das soll sich ändern! \nIn diesem Jahr am 15. März wird es ein Podium geben\, bei dem sich Angehörige von durch die Polizei getötete Menschen berichten. \nDabei geht es um: \n– Hussam Fadel Hossein\, der im Alter von 29 Jahren\, am 27.09.16 von der Polizei in der Kruppstraße in Moabit von hinten erschossen wurde. \n– um Slieman Hamade\, der mit 32 Jahren\, am 28.02.2010 in Handschellen fixiert an Pfefferspray erstickte. \n– um Dennis Jockel\, der mit 29 Jahren am 31.12.2008 im Auto sitzend von der Polizei erschossen wurde \nund um Oury Jalloh\, der mit 37 Jahren am 07.01.2005 in einer Gefängniszelle an einer feuerfesten Matratze gekettet lebendig verbrannte. \nDiesen Menschen und allen anderen\, die in Deutschland und weltweit Opfer von Polizeigewalt wurden\, wollen wir am 15. März gedenken. \nFight racism!Stop police brutality! \nWir sehen uns am 15. März um 19:00 Uhr im Aquarium neben dem Südblock!
URL:https://kop-berlin.de/veranstaltung/hilfe-unsere-polizei-totet-angehorige-und-freunde-erzahlen
LOCATION:Aquarium (neben dem Südblock)\, Admiralstraße 1-2\, 109999
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://kop-berlin.de/wp-content/uploads/2023/10/event_featuredImage_58c27a1d7ddda.jpeg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20170329T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20170329T200000
DTSTAMP:20260505T202659
CREATED:20170325T172600Z
LAST-MODIFIED:20231026T115036Z
UID:3519-1490814000-1490817600@kop-berlin.de
SUMMARY:Buchvorstellung! "Alltäglicher Ausnahmezustand. Institutioneller Rassismus in deutschen Strafverfolgungsbehörden"
DESCRIPTION:Wir engagieren uns seit 2002 gegen institutionellen Rassismus in Strafverfolgungsbehörden und gegen Racial Profiling. Zumeist wird unter dem Begriff eine diskriminierende Kontrollpraxis der Polizei etwa in Zügen verstanden. Ausgeblendet bleiben jedoch die zugrunde liegenden gesellschaftlichen Macht- und Herrschaftsverhältnisse. Das Buch von KOP verbindet erstmals für den deutschen Kontext aktivistische und wissenschaftliche Perspektiven auf Rassismus in Polizei und Justiz. Es bezieht Position gegen eine verkürzte Debatte über Racial Profiling. Die einzelnen Beiträge geben einen Einblick in die Arbeit der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt\, beleuchten Aspekte rassistischer Kriminalisierung und rufen zu Widerstand auf. Der Fokus liegt dabei auf Deutschland\, aber auch Entwicklungen in Kanada und in Großbritannien werden einbezogen.\n \nDrei Autor_innen werden das Buch und ihre Beiträge vorstellen\, über ihr persönliches Engagement in KOP erzählen und ihre Positionen zu Rassismus und Justiz zur Diskussion stellen.\n  \nDas Buch ist erhältlich:\nedition assemblage | 144 Seiten | 9\,80 Euro\nhttps://www.edition-assemblage.de/alltaeglicher-ausnahmezustand/\n \n*Die Veranstaltung ist kostenlos
URL:https://kop-berlin.de/veranstaltung/buchvorstellung-alltaglicher-ausnahmezustand-institutioneller-rassismus-in-deutschen-strafverfolgungsbehorden-1
LOCATION:k-fetisch\, Wildenbruchstraße 36\, 12045
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://kop-berlin.de/wp-content/uploads/2023/10/event_featuredImage_58db9822a8296.jpeg
END:VEVENT
END:VCALENDAR