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SUMMARY:Aufruf zur Prozessbeobachtung und Pressemitteilung. „Racial Profiling in Kreuzberg gehört mittlerweile für Viele zum Alltag.“
DESCRIPTION:Pressemitteilung \nWieder wurde ein junger Schwarzer Mann in der Nähe des Görlitzer Parks von Polizisten gestoppt und durchsucht. Wieder brachte die Kontrolle kein Ergebnis. Trotzdem sitzt er nun auf der Anklagebank. \nBerlin\, den 8.11.2017.  Der junge Mann war auf dem Weg von einem Wettbüro zu einem Restaurant in der Wiener Straße\, ohne den Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg überhaupt betreten zu haben. Plötzlich wird er von der Polizei gestoppt. Was er nicht weiß: Die Beamten führen gerade eine Razzia im Park durch. \nDen später angezeigten Vorwurf kann er nicht nachvollziehen. Er soll vor der Polizei geflohen sein und sich in der Nähe der Wiener Straße einer größeren Menge Cannabis entledigt haben.  Das bestreitet der junge Mann vehement. Nun droht ihm eine mehrjährige Haftstrafe wegen angeblichen BTM-Handels im Görlitzer Park.  \nSein Verteidiger Benjamin Düsberg kritisiert: „Die Richtigkeit der Wiedererkennung ist in der Tat mehr als zweifelhaft\, da damals viele Personen vor der Polizei weg gerannt sind. Die angebliche Wiedererkennung meines Mandanten beschränkt sich auf die sehr oberflächlichen Merkmale dunkle Hautfarbe\, schwarze Parker -Jacke und blaue Jeans. Einen Abgleich der Fingerabdrücke meines Mandanten mit denen auf den gefundenen Cannabis-Tütchen hat es erst gar nicht gegeben.“  \nDie Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt unterstützt seit Jahren junge Männer\, die den Umgang der Polizei mit ihnen als rassistisch motiviert erleben. „Racial Profiling in Kreuzberg gehört mittlerweile für Viele zum Alltag. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Menschenrechtsorganisationen fordern wir seit langer Zeit\, diese Praxis des Institutionellen Rassismus in der Polizei zu unterbinden.“\, so die Kampagne. \nKOP ruft deshalb zur Solidarität und Prozessbeobachtung auf: \nZeit: Montag\, 13. November 2017\, 13:30 Uhr  \nAnsprechpartner:Biplab Basu (KOP) | Tel. 0179 544 17 90 | info@kop-berlin.de
URL:https://kop-berlin.de/veranstaltung/aufruf-zur-prozessbeobachtung-und-pressemitteilung-racial-profiling-in-kreuzberg-gehort-mittlerweile-fur-viele-zum-alltag
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SUMMARY:Pressemitteilung: „Ich kann Rassismus in meinem Alltag nicht länger totschweigen.“
DESCRIPTION:Berlin\, den 16.11.2017. Donna N. ist seit vielen Jahren in Berlin erfolgreich in der Modebranche tätig. Hier pflegt sie Kontakte mit Menschen der Stadt und wird in ihrer Expertise geachtet. Im Alltag erlebt sie jedoch immer wieder rassistische Anfeindungen. Lange hat sie versucht\, das zu ignorieren. Nach einer rassistischen Fahrscheinkontrolle im Bus hat sie das Problem beim Namen genannt und sitzt nun selbst auf der Anklagebank. Donna N. möchte nicht mehr schweigen\, sondern erzählen\, was Alltag für zahlreiche Schwarze Berliner_innen und Berliner_innen of Color ist. \nAm 4. April 2016 besteigt Donna N. in Berlin-Kreuzberg einen Bus der Linie 104. Wie alle anderen Fahrgäste zeigt auch sie ihren Fahrausweis am Eingang vor. Unvermittelt nimmt die Busfahrerin ihr den Fahrschein aus der Hand: Das Ticket war kürzlich abgelaufen\, ohne dass Donna N. das bemerkt hatte. Sie möchte das Missverständnis aufklären und einen neuen Fahrschein kaufen. Die Busfahrerin besteht jedoch darauf\, dass Donna N. den Bus verlässt. Über das Busmikrofon teilt sie den anderen Passagier_innen mit\, dass sie solange nicht weiterfahren werde\, bis sie das Fahrzeug verlassen habe. Zahlreiche Fahrgäste solidarisieren sich mit Donna N.\, diskutieren mit der Fahrerin und bezeichnen ihre Umgangsweise als rassistisch. Über eine Stunde dauert die Szene\, an deren Ende Donna N. die Polizei verständigt. Sie fühlt sich gedemütigt und der Öffentlichkeit preisgegeben. \nAls die Polizei eintrifft\, werden Donna N. und die Busfahrerin befragt. Die Beamt_innen machen auf Donna N. sofort den Eindruck\, als würden sie der Busfahrerin mehr Glauben schenken\, als ihr. Sie weint und fühlt sich unwohl. Als sie erfährt\, dass sie angezeigt wurde\, ist sie fassungslos: „Ich wollte einfach genauso behandelt werden\, wie alle anderen auch. Hätte ich betrügen wollen\, wäre ich doch nicht in dem Bus geblieben. Ich hätte jederzeit gehen können. Natürlich wollte ich einen Fahrschein kaufen.“ \nEine Anzeige gegen die Busfahrerin verläuft im Sande. Einen Strafbefehl gegen sich wollte Donna N. nicht akzeptieren. Die Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP) unterstützt sie dabei: „Wir hören das nicht zum ersten Mal. Natürlich werden Schwarze Menschen in den Öffentlichen Verkehrsmitteln genauer kontrolliert. Das ist ein Skandal. Entweder schauen die Fahrer_innen bei allen genau hin oder sie lassen es ganz. Was nicht geht ist\, dass Menschen in ihrem Alltag einer rassistischen Dauerüberwachung unterzogen werden.“ Dass am Ende diejenigen auf der Anklagebank sitzen\, die das Problem beim Namen nennen\, veranlasste KOP zur Solidarität. \nDonna N. möchte nicht mehr schweigen. „Es tut sehr weh. Die seelischen Belastungen\, die ich durch Alltagsrassismus erlebe\, sind groß. Heute weiß ich\, dass ich nicht die Einzige bin\, die so etwas erlebt. Es ist mir wichtig\, dass wir uns gegenseitig schützen.“ Sie möchte alle Berliner_innen ermutigen\, sich gegen Alltagsrassismus zur Wehr zu setzen. Zuerst jedoch muss sie erst einmal ihr eigenes Verfahren überstehen\, zu dem jede Unterstützung willkommen ist. \nAnsprechpartner:Biplab Basu | Tel. 0179 544 17 90 | info@kop-berlin.de | www.kop-berlin.de
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SUMMARY:Aufruf zur Prozessbeobachtung am Freitag\, 24.11. um 12 Uhr
DESCRIPTION:Am kommenden Freitag\, 24. November 2017 findet um 12 Uhr eine Gerichtsverhandlung im Amtsgericht Tiergarten statt\, bei welcher öffentliche Beobachtung dringend erwünscht ist! Der genaue Saal wird umgehend mitgeteilt. \nJames Samu (Name geändert) wird vorgeworfen\, S-Bahn- Kontrolleure eines privaten Sicherheitsdienstes körperlich attackiert und verletzt zu haben. In Wirklichkeit war es umgekehrt. Herr Samu wurde vor den Augen seiner beiden 3 – und 4 jährigen Kinder von den MitarbeiterInnen der Sicherheitsfirma Wisag so massiv traktiert\, dass er anschließend annähernd bewegungsunfähig in das Krankenhaus verbracht werden musste. \nDie MitarbeiterInnen des Sicherheitsdienstes verlangten zuvor von Herrn Samu\, seinen Ausweis zu sehen\, obwohl er einen gültigen Fahrausweis bei sich führte. Ihm wurde die Fälschung seines Berlin-Passes unterstellt\, weil das Gültigkeitsdatum verändert wurde. Es ist jedoch deutlich zu sehen\, dass die Änderung seitens des Bezirksamtes erfolgte\, eine Fälschung also nicht in Frage kam. \nJames Samu schlug deshalb vor\, die Sache bei dernahegelegenen Polizeistation im Hauptbahnhof zu klären. Dort würde er auch seinen Ausweis zeigen. Auf dem Weg zu dieser Polizeistation wurde ihm seitens einer Wisag-Mitarbeiterin der Weg versperrt. Sie unterstellte ihm die Absicht\, zu flüchten. Als Herr Samu trotzdem weitergehen wollte\, wurde er von mehreren der Kontrolleure überwältigt\, auf den Boden gedrückt und verletzt. Die beiden Kinder von Herrn Samu standen weinend daneben. Hiervon sind teilweise Videoaufnahmen vorhanden. \nDie herbeieilende Polizei ertstattete Strafanzeige nur gegen Herrn Samu\, gegen den Sicherheitsdienst wurde nur aufgrund einer Strafanzeige von Herrn Samu ermittelt. Das Verfahren gegen den Sicherheitsdienst wurde eingestellt\, Herr Samu dagegen soll 1.500 € Strafe zahlen.
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SUMMARY:Wieder Racial Profiling im Görlitzer Park.
DESCRIPTION:Adama (Name geändert) wurde im Görlitzer Park als angeblicher Händler mit Cannabis festgenommen. Er wurde stundenlang auf verschiedenen Polizeiwachen festgehalten\, durchsucht und ED-behandelt. \nSchon aus der Akte ergibt sich: Adama kann nicht der Verkäufer gewesen sein. Es passt weder die Beschreibung des Käufers\, noch sprechen andere Indizien gegen Adama – im Gegenteil\, alle Indizien sprechen für ihn. \nDoch die Aussage eines Beamten wiegt mehr\, so steht Adama trotz der offensichtlichen Verwechslung morgen vor Gericht. \nUnterstützung und Beobachtung ist erwünscht! \n 
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