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SUMMARY:KOP-Kundgebung gegen rassistische Polizeigewalt im Görli
DESCRIPTION:Die KOP – Berliner Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt ruft am 05. September zum Protest im Görlitzer Park auf! \nWährend vor ein paar Wochen noch viel über die Frage diskutiert wurde\, ob es auch in Deutschland Racial Profiling gibt und eine Studie notwendig sei\, ist das Thema rassistische Polizeigewalt mittlerweile größtenteils aus dem öffentlichen Diskurs verschwunden. \nKOP unterstützt seit vielen Jahren Betroffene\, die im Görlitzer Park und den umliegenden Strassen Opfer rassistischer Polizeigewalt wurden.  \nAn Orten wie dem Görli zeigt sich\, wie alltäglich das Problem von Racial Profiling in Berlin ist. Während der Park für die einen*  Ruhe und Entspannung verspricht\, laufen Schwarze Menschen und People of Colour Gefahr\, hier Opfer rassistischer  Kriminalisierung zu werden.Tagtäglich lässt sich beobachten\, wie Polizist*innen bei vermeintlich „verdachtsunabhängigen Kontrollen“ nicht-weiße Menschen stoppen\,  kontrollieren\, durchsuchen\, Platzverweise aussprechen und schikanieren. In vielen Fällen wird massive Gewalt angewendet\, Umstehende werden bedroht und Zeug*innen am Filmen und Dokumentieren gehindert.  Legitimiert wird dieses Polizeihandeln durch das Berliner Allgemeine Sicherheits- und Ordnungsgesetz\, das es Beamt*innen ermöglicht\, an „kriminalitätsbelasteten Orten“ Racial Profiling durchzuführen. Zwar wurden diese Orte mittlerweile teilweise offengelegt\, an der Praxis der rassistischen Kriminalisierung hat sich jedoch nichts geändert. Viel zu oft werden Polizeibeamt*innen durch Kolleg*innen gedeckt und die Justiz zeigt wenig Interesse\, die Täter*innen zur Verantwortung zu ziehen. \nRassistische Kontrollen wie im Görlitzer Park sind nur eine Facette des Problems. Denn Racial Profiling ist eine rassistische Ermittlungsperspektive\, die für die Betroffenen immer die Gefahr einer Eskalation mit seelischen\, physischen und tödlichen Folgen birgt. Die von Angehörigen und Aktivist*innen öffentlich gemachten Tötungen\, wie zuletzt der Tod von Mohamed Idrissi in Bremen Gröpelingen\, belegen dies in schrecklicher Weise: Der 56-Jährige Vater wurde vor seinem Haus von mehreren Polizeibeamten erschossen\, die versuchten ihn in einer psychischen Ausnahmesituation mit Zwang festzusetzen. \nWir brauchen keine Studie über Racial Profiling! Wir brauchen ein Ende der  Politik der „kriminalitätsbelasteten“ Orte. Wir brauchen unabhängige Beschwerdestellen und unabhängige Staatsanwaltschaften. Polizei und Ermittlungsbehörden müssen in Fällen rassistischer Gewalt und Diskriminierung\, Vertuschung und Verleugnung\, zur Rechenschaft gezogen werden. \nDaher rufen wir auf zum Protest gegen die rassistische Schikane durch Polizei\, im Görli und überall!
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SUMMARY:Gedenken am 5. Jahrestags des Mordes an Luke Holland
DESCRIPTION:https://burak.blackblogs.org // www.gedenkort-fuer-burak.orgwww.facebook.com/Burak.unvergessenburak-initiative@web.de \nWir gedenken Luke Holland\, der vor 5 Jahren an dieser Stelle von dem Neonazi Rolf Zielezinski ermordet wurde. \nWir gedenken auch Rita Holland\, der Mutter von Luke Holland\, die letztes Jahr am 21. Oktober 2019 starb\, weil sie den Schmerz über den Verlust ihres Sohnes nicht mehr ertragen konnte. Der Tod von Rita Holland muss auch Rolf Zielezinski zugeschrieben werden.Am 20.09.2020 findet auch die Beisetzung von Rita Holland in Manchester statt\, am Grab ihres Sohnes Luke. \nLuke Holland\, geboren am 4.4.1984\, wuchs in Manchester auf. Er studierte unter anderem in Oxford und war als Jursit Jurist tätig. 2014 zog er nach Berlin. Luke wurde am frühen Morgen des 20.09.2015 von dem Neonazi Rolf Zielezinski in der Ringbahnstraße Ecke Walterstraße in Neukölln vor der Damaligen damaligen Bar Del Rex\, einer szenigen Kneipe mit internationalem Publikum\, ermordet\, als er gerade vor der Tür seinem Freund in England telefonisch zum Geburtstag gratulierte. Der Mörder war zuvor mehrfach als unangenehm-aggressiv in der Bar aufgefallen\, unter anderem hatte er sich bei dem ebenfalls englischsprachigen Besitzer darüber beschwert\, dass dort zu wenig Deutsch gesprochen werde. Luke gratulierte seinem britischen Freund auf Englisch\, wie auch sonst.Lukes Eltern\, Rita und Phil sagten: „Luke musste sterben\, weil er Englisch sprach.“ \nDer Neonazi Rolf Zielezinski schoss Luke mit einer abgesägten Schrotflinte in den Bauch. Luke hatte keine Überlebenschance\, die inneren Verletzungen waren zu schwer. Rolf Zielezinski fuhr anschließend nach Oranienburg zum Stadtfest und feierte dort. Als er nachts wieder nach Hause kam\, wurde er festgenommen. In seiner Wohnung befanden sich diverse Nazidevotionalien\, mehrere Waffen sowie ein Kilo Sprengstoff. Trotzdem wurde er nur wegen Mordes und illegalem Waffenbesitz angeklagt. Der Sprengstoff spielte in der Anklage keine Rolle und sein nationalsozialistischer Ungeist auch nicht. Im Gerichtsverfahren wollte der Richter kein extrem rechtes Motiv des Mörders erkennen. Im Juli 2016 wurde Rolf Zielezinski zu 11 Jahren und 7 Monaten verurteilt\, wegen Mord ohne Motiv\, so das Urteil.  Die Familie und uns erschüttert die entpolitisierende Urteilsbegründung und das Verschweigen des Sprengstoffs. \nTrotz bestehender Hinweise weigerten sich Gericht und Staatsanwaltschaft zudem konsequent\, zu ermitteln\, ob Rolf Zielezinski auch der Mörder von Burak Bektaş sein könnte. Dies wurde schon zu Anfang des Prozesses offensichtlich und vom Gericht bis zum Ende des Prozesses durchgehalten. Die Eltern von Luke Holland\, Rita und Phil\, sagten während des Prozesses gegen den Mörder ihres Sohnes in Berlin wiederholt\, Luke könne noch am Leben sein\, wenn der Mord an Burak Bektaş ernsthaft untersucht worden wäre. \nRolf Zielezinski wurde so dargestellt\, wie Täter mit rechter Überzeugung von der Polizei und den Gerichten zumeist dargestellt werden: als Mensch\, der zuviel trinkt\, Eigenbrödler\, Waffensammler und natürlich als Einzeltäter. Luke Holland hingegen wurde von der Polizei und in manchen Medien als DJ bezeichnet\, der wegen Ruhestörung ermordet worden sei. Dass er Opfer eines nationalsozialistischen Verbrechens wurde\, erfuhr die Öffentlichkeit erst durch Freunde von Luke Holland und einer kritischen Gegendarstellung. \nDieser Umgang der Ermittlungsbehörden und Gerichte in Berlin mit rechter Gewalt\, Nazimorden und anderen rassistischen Verbrechen\, über den immer weitere Fakten öffentlich werden\, hat System. Grundlage ist die Kumpanei zwischen rechten „Sicherheitsbehörden“ und Nazis in Neukölln und darüber hinaus. Die Anklage Rolf Zielezinskis ausschließlich wegen Mordes und nicht auch wegen Hassverbrechen und Sprengstoffbesitz\, das Ignorieren des politischen Tatmotivs\, die Erklärung des Mörders zum Einzeltäter durch Polizei\, Staatsanwaltschaft und Gericht haben System. \nKommt am Sonntag\, den 20. September 2020 um 16 Uhr in die Ringbahnstraße Ecke Walterstraße in Berlin Neukölln. In Wut und Trauer am 5. Jahrestags der Ermordung von Luke Holland. \nDenkt an den Nase-Mund-Schutz und bringt Blumen und Kerzen mit – Luke Holland unvergessen!
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SUMMARY:KOP - Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt – und die Kampagne Gerechtigkeit für Hussam Fadl rufen anlässlich des 4. Todestages von Hussam Fadl zu einer Kundgebung auf
DESCRIPTION:Vor vier Jahren\, am 27.09.2016\, wurde Hussam Fadl von der Berliner Polizei von hinten erschossen. Die Ermittlungen im Fall von Hussam Fadl wurden unzureichend und wenig sorgfältig geführt – der Verdacht liegt mehr als nah\, dass wieder einmal ein Fall tödlicher rassistischer Polizeigewalt verschleppt werden soll. Das wollen wir nicht hinnehmen! \nDeshalb treffen wir uns am 27.09.2020 um 15 Uhr auf dem Oranienplatz in Kreuzberg. Wir gedenken Hussam Fadl und allen Toten rassistischer Polizeigewalt und fordern Aufklärung und Anklageerhebung gegen die Todesschützen! Gemeinsam mit euch bauen wir öffentlichen Druck auf\, denn Hussam Fadl war kein Einzelfall! \nZusammen werden wir das Radiofeature “Vier Schüsse und das Schweigen danach” hören. Es erzählt vielstimmig die Geschichte von Hussam Fadl und den weiteren Vorgängen. Das Feature ist auf deutsch und dauert ungefähr eine Stunde\, also bringt euch was zu sitzen und eure Nachbar*innen und Freund*innen mit!
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