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SUMMARY:"Kriminalitätsbelastete Orte" abschaffen! - AktionswochenEnde
DESCRIPTION:Das Kottbusser Tor\, der Görlitzer Park aber auch der Alexanderplatz und einige andere Orte in Berlin werden von der Polizei als „kriminalitätsbelastet“ eingestuft. An diesen Orten hat die Polizei dann das Recht Personen zu kontrollieren und mitgeführte Gegenstände zu durchsuchen. Die rechtliche Grundlage hierfür ist das Berliner Polizeigesetz (ASOG §§ 21\, 34\, 35). Die Polizei sagt\, an diesen Orten würde es Probleme mit sogenannter „Clankriminalität“ geben oder mit Gewaltdelikten wegen Drogenhandel und -konsum. Auffällig ist\, dass fast alle dieser vermeintlich gefährlichen Orte in Berlin Plätze sind\, an denen sich auch migrantische Communities treffen\, sowie Drogenkonsument*innen oder wohnungslose Menschen. Durch die Kontrollen wird vermittelt\, dass von ihnen potentiell mehr Straftaten ausgehen\, als von anderen Leuten. Menschen werden von der Polizei geprofiled\, also als arm\, nicht-weiß oder „auffällig“ eingestuft und deshalb oft festgehalten\, durchsucht und öffentlich schikaniert. Sie werden stetig beobachtet und unter Generalverdacht gestellt. Diese Menschen werden stetig beobachtet und unter Generalverdacht gestellt. Auch wenn die allermeisten Kontrollen ohne konkreten Verdacht passieren und meistens auch nichts „verbotenes“ gefunden wird\, bestätigen diese öffentlichen Schikanen rassistische und klassistische Vorurteile. Aber die Polizeigewalt und die traumatischen Erfahrungen von den Betroffenen\, kriminalisierten Menschen werden fast nie erwähnt. All das geschieht im Namen einer vermeintlichen Sicherheit. Aber Sicherheit für wen?!  \nSoziale Lösungen\, statt noch mehr Polizei!  \nKlar ist es ein Problem\, wenn Menschen keinen Zugang zum Wohnungsmarkt bekommen und dann einen Hauptteil des privaten Lebens auf der Straße verbringen. Klar ist es ein Problem\, dass Menschen illegalisiert werden und sich teilweise gezwungen sehen\, Geld durch illegalisiertes Business zu machen. Aber diese sozialen Probleme entstehen durch eine rassistische\, kapitalistische Politik. Und sie werden ganz sicher nicht durch Repression\, Überwachung und Verdrängung gelöst! Es braucht nachhaltige und strukturelle Veränderung. Zum Beispiel das Recht auf Wohnen und das Recht zu Bleiben – für Alle! Sicherheit bedeutet\, die Möglichkeit zu haben\, ein gutes Leben zu führen\, und Solidarität zu erfahren.  \nWir setzen uns deshalb für die Abschaffung kriminalitätsbelasteter Orte ein! Wir fordern soziale Lösungen für soziale Probleme und den Abbau von polizeilichen Kompetenzen! Die Polizei ist ein Problem\, und nicht die Lösung. Zeigen wir aktive Solidarität mit den Betroffenen sogenannter verdachtsunabhängiger Kontrollen. Wo andere von der Gesellschaft ausgeschlossen werden\, wehren wir uns gemeinsam.  \nAuf zum Alex!  \nDer Alexanderplatz ist ein Modellprojekt in der Polizeiarbeit: Seit Dezember 2017 gibt es mitten auf dem Alexanderplatz die Alexwache. Von hier planen Landespolizei\, Bundespolizei und Ordnungsamt gemeinsam ihre Einsätze auf dem Alex. Diese richten sich häufig gegen Jugendliche und wohnungslose Personen\, die den weitläufigen\, zentralen Platz als Treffpunkt  nutzen. Auch im Bahnhof sind Polizei und Sicherheitspersonal aktiv: im Rahmen von „Ticketkontrollen“ wird Racial Profiling betrieben und gezielt People of Color kontrolliert. Das passt zu dem Plan\, nicht erwünschte Personen aus der Berliner Innenstadt zu vertreiben und den Alex zum Start der Touri-Meile hin zum Brandenburger Tor zu machen. Das werden wir nicht zulassen! Auf zum Alex!  \nAm Freitag\, den 1. April starten wir unser Aktionswochenende um 17 Uhr am Alex (Panoramastraße 1)  mit einem gemeinsamen Abendessen und Veranstaltungen.  \nKeine Polizeiwache am Kotti!  \nVor Kurzem verkündete Innensenatorin Spranger von der SPD die Installation einer festen Polizeiwache neben dem Cafe Kotti im NKZ! Von dort aus sollen die vermeintlich kriminellen People of Color\, refugees\, und drogenkonsumierenden Menschen noch besser überwacht und kontrolliert werden. Wir stellen uns mit aller Entschlossenheit gegen dieses gefährliche Projekt und werden alles dafür tun\, es zu verhindern! Kommt deshalb am Sonntag\, den 3.4. zu unserer Demo!  \nFür die Gewalt und Kriminalität\, die es am Kotti tatsächlich gibt\, müssen Lösungen gefunden werden\, die an den Ursachen ansetzen. Mehr Polizei verbessert vielleicht das Sicherheitsgefühl der Menschen\, die nicht kriminalisiert werden. Für Alle\, die aber den alltäglichen Polizeiübergriffen schon jetzt ausgesetzt sind\, macht es das Leben noch unsicherer. Mehr Konsumräume und die Legalisierung von Aufenthalt würden die Lage konstruktiv verändern.  \nDer Kotti soll ein Treffpunkt für alle Menschen bleiben\, die sich dort schon immer aufhalten\, und dort wohnen. Lasst uns deshalb den Kiez organisieren und gemeinsam für eine solidarische Sicherheit sorgen!  \nAm Samstag den 2.4. vormittags werden wir am Kotti ab 12:30 vor Vorträge\, Workshops und Infostände organisieren.  \nGörli für Alle!  \nDer Görli ist eigentlich ein Park\, in dem Leute gerne abhängen. Inzwischen ist er zu einem Symbol für Racial Profiling und Polizeigewalt geworden. Neben den Einsätzen der Brennpunkt- und Präsenzeinheit (BPE)\, die an allen kriminalitätsbelasteten Orten aktiv ist\, gibt es die Taskforce Görli\, bei der Polizei und Ausländerbehörde kooperieren. Was sich nach Fernseh-Krimi anhört\, trifft in der Realität insbesondere Schwarze junge Männer\, die hier im Fokus der Polizei und ihrer Schikanen stehen. Wir fordern\, dass der Park wieder ein Ort wird\, an dem sich alle gerne aufhalten und sich alle sicher fühlen können.  \nAm Samstag\, den 2.4. werden wir bei den Gebäuden am Edelweiß ab 16:30 Veranstaltungen\, Essen und Konzerte machen.  \nNicht Antifaschismus ist kriminell\, sondern eure Repression!  \nAuch Linksradikale\, Antifaschist*innen und linke Räume\, wie zum Beispiel Hausprojekte\, sind immer wieder Ziel von Kriminalisierung. So ist auch die Rigaer Straße als „kriminalitätsbelasteter“ Ort eingestuft. Wir solidarisieren uns mit allen emanzipatorischen Kämpfen\, die sich für soziale Gerechtigkeit und gegen rechte Strukturen einsetzen. Bei dem Aktionswochenende wird es an den verschiedenen kbOs Aktionen und Veranstaltungen dazu geben.  \nEure Sicherheit geht uns auf den Kiez!  \nDas Konzept der kbOs ist längst überholt. Es wird Zeit\, sie abzuschaffen – anstatt polizeiliche Überwachung\, wie am Kotti\, noch weiter auszubauen. In all den Jahren wurde der Kotti nicht „sicherer“\, soziale Probleme sind aber schlimmer geworden – auch durch die Pandemie.  \nIhr seid keine Sicherheit!  \nLetzten Mai haben wir deshalb mit einer starken Demo die Kampagne „Ihr-Seid-Keine-Sicherheit“ ins Leben gerufen\, in der verschiedenste antirassistische und antifaschistische Gruppen aktiv sind. Mit der Kampagne organisieren wir uns gegen Nazis und strukturellen Rassismus in den Sicherheitsbehörden wie der Polizei. Wir möchten aber auch alternative Perspektiven auf die Frage von gemeinschaftlicher Sicherheit entwickeln.  Am ersten Aprilwochenende werden wir an drei der sogenannten „kriminalitätsbelasteten Orte“ mit diversen Aktionen ein Zeichen gegen die Kriminalisierung von wohnungslosen und armen Menschen\, Schwarzen Menschen\, Geflüchteten\, People of Color\, Romn*ja\, Muslim*a\, Drogenkonsument*innen\, Antifaschist*innen\, Menschen mit psychischen Problemen und Sexarbeiter*innen setzen! Solidarität statt Sicherheit! 
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SUMMARY:Kein Freund kein Helfer - Against Racial Profiling and Police Violence - am Kotti und Überall!
DESCRIPTION:Der Berliner Senat plant eine neue Polizeiwache im NKZ Gebäude am Kottbusser Tor. Der Kotti ist seit Jahrzehnten\, besonders seit Anfang der 1990er Jahre\, ein Hotspot der polizeilichen Willkür\, Schikane und Krimininalisierung von Migrat*innen und BPoCs. Das Kottbusser Tor steht immer im Mittelpunkt von alltäglicher rassistischer Polizeigewalt und Racial Profiling\, um Migrant*innen und BPoCs bzw. deren Kinder zu verdrängen\, abzuschieben und zu dämonieiseren. \nEine weitere Polizeiwache wird zu einem neuen Grad der Verunsicherung der Communities\, die am Kotti leben\, arbeiten und Zeit verbringen\, führen. \nWir wollen am 30. April laut werden gegen rassistsiche Polizeigewalt und die rassistische weiße Gesellschaft – am Kotti und überall! \n 
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SUMMARY:30. April 2022: Kundgebung & Livekonzert
DESCRIPTION:Das Kottbusser Tor ist seit Jahrzehnten ein Ort von Migrantinnen\, Romnja und Sintezzi\, Schwarze Menschen und People of Color. Es ist ein Ort des Widerstands\, gegen rassistische Verdrängung indem sich verschiedene von Rassismus betroffenen Communities erfolgreich organisieren. Dieser Ort ist auch seit Jahrzehnten\, besonders seit Anfang der 1990er Jahre\, ein Hotspot der polizeilichen Willkür\, Schikane und Kriminalisierung von Migrantinnen\, Romnja* und Sintezzi\, Schwarze Menschen und People of Color. Das Kottbusser Tor steht immer im Mittelpunkt von alltäglicher rassistischer Polizeigewalt und Racial Profiling\, um Migrantinnen\, Schwarze Menschen und People of Color bzw. deren Kinder zu verdrängen\, abzuschieben und\nzu dämonisieren.\nDas rassistische Projekt eine Polizeiwache gerade am Kottbusser Tor einzurichten\, hat nicht unmittelbar mehr\nSchikane als Folge\, dies passiert ohnehin alltäglich\, vielmehr ist es eine Machtdemonstration der weißen\nGesellschaft. Polizeigewalt heißt rassistische Kontrollen\, Schikane\, Beleidigungen\, Bloßstellen in der\nÖffentlichkeit bis hin zu Körperverletzung und tödlicher Gewalt\, die in Deutschland zum alltäglichen\nAusnahmezustand gehören.\nDie massive Polizeipräsenz in gesamt Kreuzberg bedeutet in erster Linie eine Kriminalisierung von\nMigrantinnen\, Romnja und Sintezzi\, Schwarze Menschen und People of Color. Der Kotti wurde aus rassistischen Motiven als sogenannter „kriminalitätsbelasteter Ort“ diffamiert\, was bedeutete dass die Polizei hier Sonderbefugnisse hat\, damit sie unsere Körper beherrschen können. Dies erhöht den Druck auf Schwarze Menschen und People of Color\, Migrantinnen\, Romnja* und Sintezzi* und andere kriminalisierte\nCommunities wie Wohnungslose Menschen oder Drogenuser*innen. Durch die geplante neue Polizeiwache\nwird die massive Polizeipräsenz und Polizeigewalt legitimiert und verfestigt. Eine weitere Polizeiwache wird zu\neinem neuen Grad der Verunsicherung der Communities\, die am Kotti leben\, arbeiten und Zeit verbringen\,\nführen.\nWir wollen am 30. April laut werden gegen rassistische Polizeigewalt\nund die rassistische weiße Gesellschaft – am Kotti und überall!\nAnstatt mehr Polizei fordern wir eine Abkehr von autoritären Lösungsversuchen für soziale Probleme. Mehr\nPolizei bedeutet mehr Gewalt! Wir brauchen Ansätze dafür\, wie eine gerechte Gesellschaft ohne Polizei\nfunktionieren kann\, in der wirklicher sozialen Zusammenhalt und starke Communities sich selbst organisieren.\nWir fordern\, dass im Kottbusser Tor keine Polizeiwache aufgebaut wird und dass dieses Projekt sofort\ngestoppt wird!\nKommt am 30. April an den Kotti: es wird ein breites Programm geben mit Live Musik und vielen\nverschiedenen Redebeiträgen!\nKOP-Berlin ist telefonisch zu erreichen unter: +49 179 544 17 90
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