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Das Problem heißt Rassismus: Veranstaltung zum NSU Prozessauftakt. Wir schauen hin!

5. April 2013 @ 19:30 - 20:30

Die Veranstaltung findet mit Simultanübersetzung auf Deutsch und Türkisch statt.

Wie hat Elif Kubasik die Ermittlungen zum Mord ihres Ehemannes Mehmet Kubasik in Dortmund erlebt? Welche Auswirkungen hatten die diskriminierenden Ausgangsthesen der Polizei auf die migrantische Community? Was erwarten die Angehörigen und ihre Anwält_innen vom NSU-Prozess, der am 17. April in München beginnt? Auf der Veranstaltung sollen die polizeilichen Ermittlungen zu den Morden und Bombenanschlägen der Mitglieder des NSU diskutiert und die Konsequenzen des strukturellen Rassismus beleuchtet werden.

Elif Kubasik, die Ehefrau des am 4. April 2006 in Dortmund ermordeten Mehmet Kubasik und Nebenklägerin in dem am 17. April in München beginnenden Strafverfahren wird davon erzählen, wie sich die Polizei im Rahmen der Ermittlungen ihr und ihrer Familie gegenüber verhalten hat,

Carsten Ilius, Rechtsanwalt von Elif Kuba??k, wird zu den einseitigen Ermittlungen der Polizei hinsichtlich der durch die Mitglieder des NSU verübten Morde und Bombenanschläge Stellung nehmen und

Esin Erman, Berliner Psychotherapeutin, wird ihre Perspektive auf strukturellen Rassismus im Zusammenhang mit den Reaktionen auf die Morde in der migrantischen Community zur Diskussion stellen.

Moderiert wird die Diskussion von Ferda Ataman, Journalistin und Mitglied der „Neuen deutschen Medienmacher“.
Einleitend wird der Kurzfilm „Kein 10. Opfer“ gezeigt.
Mitveranstalter_innen: Allmende, Bündnis gegen Rassismus, RAV und RLS

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