
Racial Profiling in Köln und das Konstrukt einer kollektiven Bedrohung durch überwiegend nordafrikanische Männer beschäftigt seit dem Jahreswechsel erneut die deutsche Öffentlichkeit. Dies wird lebhaft mit Integrations- und Rassismusfragen verknüpft. Auch der Anschlag des Tunesiers Anis Amri auf den Berliner Breitscheidplatz hat geflüchtete Menschen und die Frage nach einer von ihnen potentiell ausgehenden Bedrohung erneut in den Vordergrund gerückt. Wer aber diskutiert eigentlich? Wie zielführend ist die Debatte und welche neuen Maßstäbe werden gesetzt?
Begrüßung: Prof. Dr. Susanne Gehrmann, Humboldt Universität zu Berlin, Seminar für Afrikawissenschaften
Impulsreferate: Prof. Dr. Susan Arndt, Universität Bayreuth
„Silvesternacht in Köln. WillKommensKulturen und die Medien in Deutschland“
Dr. Hendrik Cremer, Deutsches Institut für Menschenrechte
„Die Methode des „Racial Profiling“ und das Verbot der rassistischen Diskriminierung nach Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz“
Panel: S.E. Elyes Kasri, Botschafter der Tunesischen Republik
Dr. Meltem Kulaçatan, Gastprofessorin für Islamische Theologie und Bildung Universität Zürich
Prof. Dr. Armin Nassehi, Institut für Soziologie Ludwig-Maximilians-Universität München (angefragt)
Emine Aslan, Mitbegründerin #ausnahmslos (angefragt)
Moderation: Dr. Ines Kappert, Leitung Gunda-Werner-Institut (angefragt)
Im Anschluss laden wir zu einem kleinen Umtrunk. Bitte melden Sie sich bis Dienstag, 24.01.2017 unter diesem Link an.
Eine Veranstaltung der Deutschen Afrika Stiftung in Zusammenarbeit mit der Humboldt Universität zu Berlin und der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland.