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Die Asylpolitik in der BRD tötet weiter!

28. November 2012 @ 19:00 - 20:00

Immer wieder kommt es zu Todesfällen von Geflüchteten, die jahrelang in den Asyllagern leben müssen. Die Situation sieht so aus: Die Heime stehen isoliert im Wald, Kakerlaken sind im Zimmer und im Bett, Ratten halten sich im Lager auf. Die meisten Menschen werden hier depressiv und stehen mit ihren Problemen alleine da. Das jahrelang, oftmals über 10 oder 15 Jahre gefristete Leben auf Duldung ohne Perspektive zermürbt und macht die Menschen körperlich uns seelisch krank.

Schon mehrmals hat die Initiative Togo Action Plus e.V. den Innenminister von Sachsen Anhalt, Holger Stahlknecht, aufgefordet die Situation von Gefüchteten in Sachsen Anhalt zu verbessern: eigene Wohnungen in der Stadt statt isoliert im Wald, das Recht auf Arbeit statt Abhängigkeit vom Staat, das Recht auf esellschaftliche Teilhabe statt Abschiebung und Mord und nicht zuletzt das Recht auf unbefristeten Aufenthalt! Die vergessenen, isolierten, kriminalisierten,
diskriminierten Geflüchteten aber sterben weiter, obwohl wir die Politiker_innen informieren!

Am 28. November bringen daher Geflüchtete aus Sachsen Anhalt ihre Themen aufs Podium und zeigen uns, was es heißt in einem Lager zu leben. Desweiten sind eingeladen die Aktivisten Komi E. ( Initiative Togo Action Plus e.V) und Mouctar Bah (Initiative Oury Jalloh e.V) sowie die Journalistin Susanne Bonath (Junge Welt).

Eintritt: frei

Kontakt: togoactionplus@googlemail.com

 

 

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